WILDESHAUSEN „Wir haben gemeinsam in der Klasse abgestimmt“, erzählt Emily. „Da hatte ich auf einmal die meisten Punkte.“ Stolz zeigt die Siebenjährige aus der Klasse 2b der Holbeinschule ihr Bild. „Ich habe unseren Garten gemalt“, erzählt sie. Es ist eines von zahlreichen Sieger-Bildern beim Malwettbewerb der Wildeshauser Schulen anlässlich des Internationalen Weltfriedenstages. Seit dem 21. September waren die von der Jury prämierten Exponate im Stadthaus zu sehen (die NWZ  berichtete); am Donnerstag gab Ingeborg Jacoby vom Präventionsrat die Bilder zurück und überreichte die Gewinne an die Sieger.

„Wir wollten, dass die Schüler in ihren Klassen über das Thema sprechen und die Bildauswahl selbst treffen“, sagte Jacoby, die den Arbeitskreis „Für Demokratie und Toleranz“ im Präventionsrat leitet. So hatten die Klassen 1 und 2 das Thema „Wir spielen miteinander“; in den Klassen 3 und 4 ging es ums „Streit schlichten“. Da pro Klasse nur drei Bilder eingereicht werden durften, vergaben die Schüler entweder Punkte oder stimmten ab, um eine Auswahl zu treffen. Eine Jury wählte dann die Sieger aus. Hauptgewinne waren unter anderem Eintrittspreise für den Tierpark Ostrittrum oder fürs „OLantis“. Die Trostpreise, 60 Freikarten fürs Wildeshauser Krandelbad, gab Jacoby nicht aus, weil das Bad inzwischen geschlossen ist. Es gewannen:

St.-Peter-Schule: Lotta Matthiesen, Victoria Dartsch, Verena Penski, Mareike Meier, Paola Onofaro

Holbeinschule: Michelle Riekhof, Erik Eitschberger, Emily Wedermann, Fenja Bekaan, Lena Neigel, Emma Eilts, Antons Bovesmann

Wallschule: Jan-Hendrik (10 Jahre),

Schule Gut Spascher Sand: (Klasse 6) Jantje Radel,

Realschule: Luisa Schröder, Jennifer Ulrich, Sabrina Wohlers (Titel: „Die Wiedervereinigung“), Nadine Scherner, Emily Hanisch ( „Heal the world“), Isabell Helms („Wo ich am liebsten bin“), Lisa Klär („Mein Leben: früher, heute, später“)

Hunteschule: Patrizia Friedel („Der Tierarzt ist mein Platz“), Nadine Baalmann („Meine Welt, der Garten“)

Hauptschule: Einen Sonderpreis erhielt der Wahlpflichtkurs Klasse 8 für elf Bali-Fahnen als Gesamtkunstwerk „Stadt des Friedens“.

Das Thema „Frieden“ konnte mit Hilfe der Bilder im Unterricht plakativ gemacht werden, so die Pädagogen. „Die fertigen Bilder wurden auf den Boden gelegt und die besten ausgewählt“, so Ingrid Lutze, Konrektorin der St.-Peter-Schule. Das sei ein Stück gelebter Demokratie ergänzte Schulleiterin Brigitte Schmidt. Gut gefallen hat den Kindern auch die Präsentation im Stadthaus. „Meine Eltern waren noch einmal da und haben sich mein Bild angesehen“, erzählt Erik (7). „Wir sind im nächsten Jahr wieder dabei, falls es erneut einen Malwettbewerb gibt“, wies Heike Röhl, Schulleiterin der Holbeinschule, auf die großes Resonanz hin. Und wo landen nun die Bilder? „Ich schenke mein Bild meiner Mama“, sagt Emily, die den Gewinn mit ihrer Freundin teilen will.

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