HUDE Als Präventionsbeauftragte hat Birgit Lohmann-Liebezeit so manches Ausrufezeichen gesetzt. Ein Beispiel ist die vielbeachtete Kampagne, mit denen Botschaften zur Vorbeugung von Gewalt und Sucht auf 150 000 Brötchentüten verbreitet wurden. Eines der Motive hängt als Banner im Kulturhof und bot am Mittwoch die passende Kulisse für Lohmann-Liebezeits Verabschiedung. Wie berichtet, wechselt die 55-Jährige zum Jahresanfang in den Dienst der Landesschulbehörde, um künftig an der Justus-von-Liebig-Schule in Vechta Erzieher und Pädagogen auszubilden.

Zur Verabschiedung waren Gäste in den Kulturhof gekommen, die Birgit Lohmann-Liebezeits Arbeit für die Gemeinde seit 2005 begleitet haben: Mitglieder aus dem Präventionsrat, mit dem viele Projekte (zum Beispiel „Hude in Bewegung“), eine große Umfrage zur PC-Nutzung von Jugendlichen und Informationsveranstaltungen initiiert wurden, waren ebenso vertreten wie die Peter-Ustinov-Schule und die Leiterinnen der kommunalen Kindergärten, bei denen Lohmann-Liebezeit den „fitten Freitag“ eingeführt hatte. Elternfrühstückstreffen, die Schrei-Baby-Sprechstunde, Elternabende, Ausstellungen, Schulseminare, die Einrichtung des PC-Clubs 50plus – all’ das waren weitere Angebote, mit denen Birgit Lohmann-Liebezeit „Leuchtturmprojekte“ geschaffen habe, lobte Bürgermeister Axel Jahnz. Mit ihrer Arbeit habe sie eine große Außenwirkung erzeugt.

Angefangen hatte die Diplom-Pädagogin 2005 als Präventionsbeauftragte mit 16 Wochenarbeitsstunden, zwischenzeitlich wurde ihre Stelle auf 25 Stunden aufgestockt. Nachdem sie im Juni 2009 auch Leiterin der Begegnungsstätte Kulturhof wurde, hatte sie eine 40-Stunden-Woche – eine Entwicklung, die die Wichtigkeit ihrer Arbeit unterstreicht. Die Neustrukturierung der Begegnungsstätte als Mehrgenerationenhaus sei ihr mit Bravour gelungen, sagte Jahnz, der ihre Arbeit „mit Sternchen“ versah.

Birgit Lohmann-Liebezeit bedankte sich bei allen engagierten Unterstützern sowie ihrem Team im Kulturhof (Catrin Crull, Insa Coordes und Frank Düvel), das einen „neuen Geist“ ins Haus getragen habe. In ihrer neuen Funktion möchte die 55-Jährige ihre Berufserfahrungen einfließen lassen und den Kinder- und Jugendschutz in der Ausbildung von Erziehern und Sozialpädagogen verankern.

Stephan Onnen Redakteur / Redaktion Oldenburg
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