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Westerburg Die Geschichte einer Kartoffel, die auf dem Acker vergessen wird, hat die Dritt- und Viertklässler der Grundschule Hohenfelde in den vergangenen Wochen beschäftigt: „De eensame Kartuffel“ heißt einer der Lesetexte, den die kleinen Teilnehmer am plattdeutschen Lesewettstreit möglichst akzentuiert und spannend vorlesen sollten. „Die Wahl der Besten ist uns wirklich schwergefallen“, sagte Hajo Schierhold, Fördervereinsvorsitzender der Grundschule, zum Abschluss. Gemeinsam mit Anne Schrader, Schulsekretärin der Waldschule, Elke Meiertöns, ehemalige Plattdeutschlehrerin, und Marlene Poeschel, pädagogische Mitarbeiterin und Plattdeutschlehrerin, gehörte er zur Jury des Wettbewerbs.

Überzeugen konnten bei den Drittklässlern Kira Sophie Bonhagen und Maite Haack Paiva. Es seien nur sehr kleine Unterschiede gewesen, die Kira auf den ersten Platz vor Maite gebracht hätten, betonte Schierhold. Und auch bei den Viertklässlern war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Hier lag letztendlich Feline Schierhold vor Merle Bruns. Die Gewinnerinnen konnten sich über ein plattdeutsches Memory oder eine CD mit plattdeutschen Liedern freuen, gespendet von der Oldenburgischen Landschaft.

Seit mehreren Jahren ist die Grundschule Hohenfelde plattdeutsche Projektschule. Mit Liedern, Gedichten und Lesetexten werden die Kinder von der ersten Klasse an kontinuierlich ans Plattdeutsche herangeführt. „Unsere Adventsandacht machen wir komplett auf Platt“, erzählt Schulleiterin Susanne Kleimann. Auch die acht Flüchtlingskinder, die hier zur Schule gehen, werden ganz selbstverständlich mit eingebunden. Die plattdeutsche Sprache fördere auch das generationenverbindende Lernen, das an der Grundschule in Westerburg eine große Rolle spielt. „Wenn der Opa mit der Enkelin platt sprechen kann, ist das toll“, findet die Schulleiterin. Auch ein Theaterstück „op platt“ wird es in diesem Jahr geben: Die Plattdeutsch-AG probt im Moment die „Bremer Stadtmusikanten.“

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Anke Brockmeyer Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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