Hude /Ganderkesee Es war eine stimmungsvolle Abschlussfeier mit Kuchen, Geschenken und vielen Lobreden. „Aber jetzt geht es erst richtig los“, erinnerte Kursusleiterin Marlies Pape die sieben Absolventen. Die Fünf Frauen und zwei Männer hatten gerade ihre Fortbildung zu Seniorenbegleitern offiziell abgeschlossen. Künftig wollen sie ehrenamtlich alten Menschen, die Hilfe benötigen, im Alltag zur Seite stehen.

„Dieses Engagement ist nicht für jeden selbstverständlich“, lobte Doris Hanken, Programmbereichsleiterin bei der Regio-VHS, die den Kursus im Huder Kreativzentrum an der Klostermühle organisiert hatte. Sie freue sich bereits darauf, dass die Teilnehmer nach dem vielen Lernen ihr Wissen nun auch anwenden möchten. Brigitte Speckmann, Jürgen Lüdtke und Ingrid Wilkens aus Ganderkesee sowie Helga Gritz, Margrit Eisenschmidt, Jürgen Nitschke und Gisela Adams aus Hude haben diese Aufgabe jetzt vor sich.

Vermittlung der Seniorenbegleiter

In Hude hat sich die ehemalige Gleichstellungsbeauftragte Karin Eichler bereiterklärt, die Vermittlung ehrenamtlich zu übernehmen: Telefon  04408 /82 36.

In Ganderkesee erfolgt die Vermittlung über das Freiwilligenforum der Gemeinde „Mach mit“. Ansprechparterin ist Christa Wachtendorf, Telefon  04222 / 44 522

Seniorenbegleiter sollen Menschen im Alter unterstützen, die weiter zu Hause leben wollen, aber keine Menschen mehr ums sich haben, um ihnen beizustehen. Sie begleiten sie beim Einkaufen oder ins Theater, helfen bei der Haushaltsführung oder kommen einfach nur zum Plaudern und Vorlesen vorbei.

Seit Oktober vergangenen Jahres wurden die Freiwilligen von Kursusleiterin Marlies Pape und jeweils spezialisierten Experten darauf vorbereitet. Themen wie Gesprächsführung, Krankheitsbilder im Alter oder Bürokratie rund um die Pflege standen dabei auf dem Lehrplan. In praxisnahen Einheiten erfuhren die Teilnehmer zudem etwas über Erste Hilfe und lernten die Hospizarbeit und barrierefreies Wohnen kennen.

„Die Seniorenbegleiter können helfen, dass ältere Menschen eine ganze Weile länger alleine leben können“, sagte Christa Wachtendorf von der Gemeinde Ganderkesee. Sie sprach, ebenso wie ihre Huder Kollegin Ramona Dahms, den Ehrenamtlichen bereits vor Beginn der eigentlich Arbeit großen Dank aus. Für die ist der Einsatz für einsame Senioren eine Selbstverständlichkeit, wie auch Gisela Adams bestätigte: „Ich möchte im Alter auch nicht vergessen werden.“

Patrick Buck stv. Redaktionsleiter / Redaktion Oldenburg
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