WILDESHAUSEN Ein „supercooles Projektangebot“ macht der Arbeitskreis Mädchenarbeit im Landkreis Oldenburg allen Schülerinnen für die kommenden Osterferien 2010. So steht es im Vorwort der druckfrischen Broschüre „Mädchenwelten“ zu den Mädchenaktionstagen. Am Mittwoch trafen sich die Initiatorinnen im Kreishaus, um 3500 Broschüren und 500 Plakate aufzuteilen und in allen Gemeinden, unter anderem in den dortigen Schulen und Jugendhäusern, mit dem Trommeln für die 24 vielfältigen Angebote zu beginnen. Zielgruppe sind die 13- bis 14-jährigen Mädchen, aber auch Grundschülerinnen und die Gruppe 14-plus finden Angebote. Rund 275 Plätze sind unterm Strich vorhanden.

Neben den kreisweiten Offerten gibt es Projekte in sieben Gemeinden. Nur Hude ist aus organisatorischen Gründen nicht dabei. Die Programm-Palette ist außerordentlich: Von der Flirtschule, über den Fotoworkshop, „Wellness for Happyness“, die „Miss Sixty Mode“, Selbstverteidigung, Cocktailbar, Perlenarmbänder basteln, Chatten und „Klettern und Abhängen“ reicht das Spektrum.

Der Freizeitspaß steht stets im Vordergrund, doch nicht nur darum geht es. Vielmehr möchten die Veranstalterinnen auch stets einen kritischen Blick lenken auf Fragen wie das Selbstverständnis von Mädchen, auf ihre Nöte und Wünsche, heißt es beim Pressegespräch am Mittwoch. „Das ist mehr als das, was man auf den ersten Blick sieht“, meinte Petra Furmanek vom Frauen- und Mädchentelefon „Aufwind“ über das Programm, das der Nachfolger der früheren „Mia“-Tage in Wildeshausen ist. Die nunmehr geänderte dezentrale Veranstaltungsform soll auch die Mädchenarbeit vor Ort aktivieren und stärken. Überwiegend sind es die Mitarbeiterinnen von Jugendpflege und Beratungsstellen, die sich die Projekte ausgedacht haben und in den Osterferien begleiten.

Detaillierte Infos zu allen Veranstaltungen, den Terminen und Anmeldeformalitäten finden sich in der Broschüre. Als Abschluss gibt es im Sommer die Teilnahme an einem Sommercamp mit zwei Übernachtungen.

Das komplette Programm auch unter www.oldenburg-kreis.de./1288.html

Von der Prävention bis zur Jugendarbeit

Dem Arbeitskreis Mädchenarbeit gehören an:

Mareike van’t Zet, Jugendamt Landkreis, Fachstelle Jugendschutz

Maria Rüschendorf, Prävention in der Fachstelle Sucht der Diakonie

Petra Furmanek, Frauen- und Mädchentelefon „Aufwind“

Imke Schmidt, Jugendpflege Wildeshausen

Charlotte von Olearius, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Wildeshausen

Silke Gherbi-Opel, Jugendpflege Gemeinde Wardenburg

Brigitte Meyer-Tönjes, Beratungsstelle Frauen beraten Donum Vitae

Hille Krenz, Niedersächsisches Kooperations- und Bildungsprojekt Niedersachsen

Antje Gadeberg, Jugendpflege Gemeinde Hatten

Tanja Reiher, Schulsozialarbeit/Jugendpflege Gemeinde Hatten

Gisela Raabe, Jugendpflege Gemeinde Großenkneten

Antje Oltmanns, Jugendpflege Gemeinde Großenkneten

Beate Schulte, Evangelische Jugend Oldenburg

Nina Verena Müller, Jugendpflege Gemeinde Ganderkesee

Juliet Rasche, Evangelische Jugendarbeit Gemeinde Dötlingen

Ulrich Suttka Kanalmanagement / Redakteur
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.