Brettorf Mit großen Sprüngen ist die zweijährige Hailey von einem bunten Teppich zum nächsten gehüpft. Ein paar Meter weiter balancierten Kinder mit Hilfe von ihren Eltern über Bänke. Während der ersten Familienolympiade der Kindertagesstätte Filibuster in der Sporthalle in Brettorf wurde am Freitag wieder deutlich: Diese Einrichtung bleibt in Bewegung. Und das haben die Mitarbeiter und Kinder erneut schriftlich.

Zum sechsten Mal konnte Leiterin Gudrun Löhlein das „Markenzeichen Bewegungskita“ präsentieren. Christa Baxmann überreichte die Auszeichnung: Dazu gab es einen kleinen Massageball sowie Papp-Getränkeuntersetzer mit dem „Bewegungskita“-Logo. 2007 wurde „Filibuster“ zum ersten Mal Bewegungskita: „Hervorragend, wie die Kita sich bemüht“, lobte Baxmann, die bei dem Projekt als Beraterin tätig ist. Sie erklärte am Rande der Verleihung, worauf es ankommt: Die Räume müssen entsprechend eingerichtet sein, die Materialien vorhanden sein, die Fortbildungen für die Pädagogen angeboten werden. Es gehe nicht darum, Kinder an einen bestimmten Sport heranzuführen. Es gehe um Bewegung allgemein. „Bewegung bei Kindern ist wichtig: für die geistige Förderung, für das Denkvermögen. Das Gehirn wird durch die Bewegung aktiviert. Und die Motorik wird geschult.“ Bei Aktionen wie der Familienolympiade würden die Kinder Disziplin und Regeln lernen: „Das Lernen von Regeln fällt den Kindern immer schwerer“, beobachtet Baxmann.

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Dass sie sich bei den verschiedenen Stationen zunächst anstellen müssen, hatten hier und da einige Kinder während der Familienolympiade noch zu lernen: Aber auch das war nach wenigen Minuten kein Problem mehr. „Wir bieten diese Olympiade zum ersten Mal an“, erklärte Löhlein. Die Eltern seien es gewöhnt, dass „Filibuster“ die Veranstaltungen stets mit einem Bewegungsangebot begleite. Die Materialien für die Familienolympiade stellt der Kreissportbund des Landkreises Oldenburg zur Verfügung. Dabei sind auch kleine Infozettel, die eine Geschichte erzählen: Die Eltern wollen mit den Kindern zum Geburtstag von Frau Eule. Um dorthin zu gelangen, müssen sie Aufgaben an sechs Stationen erfüllen. Sie müssen unter anderem einen „Baumstamm“ – beziehungsweise eine Bank – überqueren oder sich an Seilen über einen „Sumpf“ schwingen.

Nicht nur die „Filibuster“-Kinder, sondern auch die Eltern hatten offenbar ihre Freude daran: So gefiel Mandy Müller aus Aschenstedt, der Mutter von Hailey, die Idee der Olympiade. Ihre Meinung: „Es macht Spaß – so etwas darf gerne öfter gemacht werden.“

Verena Sieling Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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