Schon fast zu spät ist es, die Nistkästen zu säubern. Das stellten die Kinder des Projektes „Gemeinsam stark – Kinder unserer Stadt“ mit ihren Betreuerinnen Linda Vietor und Uta Barth in diesen Tagen fest. Sie säuberten die Nistkästen, die sie im vergangenen Jahr auf dem Gelände des Krankenhauses Johanneum angebracht hatten.

Richtig spannend wurde es, als die Kästen geöffnet wurden: In einigen waren Nester gebaut worden, in anderen lagen angefangene Nester und in einem Kasten lediglich ein Haufen Erde. Die Erde trugen vermutlich, so Uta Barth, Mäuse oder Siebenschläfer in den Kasten; eine andere Erklärung hatten auch die Kinder nicht. Einen Kasten fanden die Kinder im Gestrüpp auf dem Gelände. Wahrscheinlich war er durch die Rotation der Blätter der Rettungshubschrauber, die zeitweise dort auf dem Platz landen, heruntergeschleudert worden. Nun überlegt die Gruppe, alle Kästen in einer ruhigeren Ecke anzubringen, damit die Vögel ungestört die Nester bauen und ihre Brut hegen können.

Das Wetter hätte nicht besser sein können, als am vergangenen Samstag die Wildeshauser Rotarier zum Spaten griffen und mit Forstwirten des Forstamtes Ahlhorn Hunderte Schlehen, Wildrosen, Ahorn und Schneeball pflanzten. Forstamtsleiterin Regina Dörrie hatte die Idee und ebenso die Organisation in ihren Händen, die letztlich auf die Initiative des Schülers Felix Finkbeiner von „Plant-for-the-planet“ basiert. So haben es sich auch einige Kinder und Jugendliche nicht nehmen lassen, Wildsträucher für eine grünere Zukunft zu pflanzen. Nahe des Pestruper Gräberfeldes wurde kürzlich eine etwa vier Hektar große Fläche mit Laubbäumen und Lärchen aufgeforstet. Die von den Rotariern gesetzten Wildpflanzen sowie einige Obstgehölze runden nunmehr die Maßnahme ab.

Seit Jahren existiert bei der Firma Agrarfrost eine Läufergruppe, die unregelmäßig an verschiedensten Wettbewerben teilnimmt. Dies sind Läufer aus den Produktions-Standorten Aldrup und Oschersleben. Am vergangenen Wochenende nahm eine Gruppe von zehn Läufern bei bestem und sonnigem Wetter am Halbmarathon in Berlin teil. Vertreten waren die Agrarfrost-Mitarbeiter Alexandre Moulay, Yvonne Hinz, Anne Schlewitt, Martin Leifholz, Jens Kaske, Christian Müller, Rüdiger Bunschek, Manfred Wulf und Jan-Henrik Wulf. 36 000 Teilnehmer ließen den Lauf vorbei an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Obwohl der sportliche Wettbewerb durchaus nicht im Vordergrund stand, wurden zum Teil hervorragende Laufergebnisse erzielt. Rüdiger Bunschek beispielsweise lief die 21,097-Kilometer-Distanz in Berlin in 1:21 Stunden. Ansonsten stand eher der Spaß und die Teilnahme für die meisten Agrarfrost-Mitarbeiter im Fokus. „Es ist ein wunderbares Gefühl, mit den Kollegen aus den beiden Produktionsstandorten Aldrup und Oschersleben diesen Lauf in Berlin gelaufen zu haben – die lange Vorbereitungszeit für diesen Wettbewerb und dann der gemeinsame Lauf lassen so ein Team noch stärker zusammenwachsen”, meinte Jens Kaske, Mitarbeiter im Agrarfrost-Vertrieb des Kartoffelverarbeiters abschließend.

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