BENTHULLEN BENTHULLEN/FA - Das Fußball-Fieber ist auf normale Temperaturen gesunken, die meisten Fahnen an den Autos sind wieder abgebaut. Doch für viele Zuschauer wirkt die Erinnerung an ein farbenfrohes, friedliches WM-Spektakel immer noch nach. Kora Heißenberg hat als Volunteer am Fifa-WM-Standort Köln denkwürdige Begegnungen aus nächster Nähe erlebt – die NWZ berichtete.

„Mein Höhepunkt war sicher das Mitwirken an der Generalprobe vor dem Spiel England gegen Schweden“, erzählt die 26-Jährige aus Benthullen. Mit einem kleinen englischen Jungen an der Hand lief Heißenberg als Statist für die englische Nationalmannschaft aufs Feld. Auch wenn es nur eine Probe war, konnte sie sich nicht von der Atmosphäre im Stadion losmachen. „Als wir auf dem Rasen standen, und die Nationalhymnen gespielt wurden, bekam ich eine Gänsehaut“, erinnert sie sich. Zu ihren Aufgaben zählte auch die Betreuung der Medien während des öffentlichen Training von Togo und Frankreich. „Die Togolesen haben ein sehr lockeres, lustiges Training veranstaltet, dagegen standen die Franzosen um Zinedine Zidane ganz ernst auf dem Platz“, machte sie deutliche Temperamentsunterschiede aus.

Stars und Sternchen in der VIP-Zone sah die Benthullenerin nach eigenen Angaben nur flüchtig. Christoph Daum, Rainer Calmund, Theo Zwanziger und ein vorbeihuschender Franz Beckenbauer registrierte sie, Zeit für ein Foto blieb ihr mit Peter Neururer. Der Trainer von Hannover 96 verfolgte das Geschehen auf dem Rasen von einer ganz normalen Zuschauertribüne aus. „Ich bin immer noch beeindruckt von der Stimmung und den strahlenden, friedlichen Fans. Ein Fußballfest ist zu Ende, und ich durfte dabei sein“, lautet ihr Fazit.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

{ID}

909770

{NAME}

C-A

{LEVEL NAME}

NWZ/LANDKREIS/WARDENBURG

{IMAGEFILE}

/heprod/images/fotos/1/12/32/20060719/koraundneururer.jpg

{ID}

910755

{NAME}

C-A

{LEVEL NAME}

NWZ/LANDKREIS/WARDENBURG

{TITLE}

{Überschrift}

Abschied von Hundsmühlen fällt nicht leicht

WechselKarin Backhaus unterrichtet künftig an der Grundschule Röwekamp

{ID}

910755

{NAME}

C-A

{LEVEL NAME}

NWZ/LANDKREIS/WARDENBURG

{TEXT}

HUNDSMÜHLEN/FA - 14 Jahre und neun Monate hat Karin Backhaus die Grundschule Hundsmühlen als Rektorin geleitet. Gestern ist sie aus persönlichen Gründen auf eigenen Wunsch ausgeschieden. Die 52-Jährige unterrichtet künftig an der Grundschule Röwekamp in Oldenburg.

„Eine Tür schließt sich, eine andere öffnet sich“, versuchte sie den beruflichen Schritt nicht zu schwer zu nehmen. Das Kollegium, die Leiter der übrigen Wardenburger Schulen und nicht zuletzt die 196 Grundschüler machten ihr den Abschied dann aber doch nicht so leicht. Durch ein Spalier aus Kinderhänden betrat Backhaus am Vormittag die Turnhalle der Grundschule, wo sie von den Mädchen und Jungen mit einem Abschiedslied samt Choreografie beschenkt wurde.

Rita Kuhn, die die kommissarische Leitung der Grundschule seit Dezember vergangenen Jahres übernommen hat, würdigte das Engagement der scheidenden Kollegin. 10 620 Unterrichtsstunden und 5900 Verwaltungsstunden habe die Rektorin während der vergangenen Jahre geleistet. Eine ihrer Stärken sei das Einbringen von Ideen gewesen, in die sie auch fremde Anregungen integriert habe. Auf Seiten der Schüler habe sie durch ihr persönliches Auftreten viel Vertrauen gewonnen.

Regierungsschuldirektor Klaus Kapell lobte die ehemalige Schulleiterin als Menschen, der Maßstäbe gesetzt habe und wünschte ihr, dass sie ihre hervorragende pädagogische Arbeit in Oldenburg fortsetzen könne. Stellvertretende Bürgermeisterin Ingrid Oeltjebruns betonte, Backhaus habe die Schule sicher an die durch wachsende Schülerzahlen sich ändernden Bedürfnisse angepasst. Ortsvereinsvorsitzender Winfried Koslowski stellte der Grundschule ein gutes Zeugnis aus. Sie sei immer noch gemeinsam mit der Kirche der Mittelpunkt des Ortes.

„Ich habe Glück gehabt, weil ich durch viele Menschen toll unterstützt worden bin.“ So lautete das bescheidene Fazit der Geehrten.

{ID}

910755

{NAME}

C-A

{LEVEL NAME}

NWZ/LANDKREIS/WARDENBURG

{IMAGEFILE}

/heprod/images/fotos/1/12/32/20060719/pict0020.jpg

{ID}

910755

{NAME}

C-A

{LEVEL NAME}

NWZ/LANDKREIS/WARDENBURG

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.