Ahlhorn /Großenkneten /Huntlosen /Sage Knapp ein Viertel der vorhandenen 618 Kindergartenplätze in der Gemeinde Großenkneten werden derzeit genutzt. 149 Mädchen und Jungen nehmen nämlich aktuell einen Notbetreuungsplatz in einer der neun Einrichtungen in der Gemeinde in Anspruch. Diese Zahl hat Frauke Asche, Leiterin des Amtes für Ordnung und Soziales der Gemeinde Großenkneten, am Mittwoch genannt. Inzwischen gestalte sich die Situation „relativ entspannt“, schätzte sie die Lage ein.

Das war noch wesentlich anders vor knapp zwei Wochen. Da hatte das Land freitags bekanntgegeben, dass wegen der Corona-Pandemie ab Montag, 11. Januar, die Kindergärten geschlossen werden. Diese Corona-Verordnung habe anfangs für viel Unruhe gesorgt, da alle Beteiligten sehr kurzfristig reagieren mussten und die Eltern der Kleinkinder vor großen Herausforderungen gestanden hätten. „Die Kindergärten hatten es super im Griff“, betonte Asche. Dabei seien auch die Erfahrungen aus den Schließungen im Frühjahr 2020 aufgegriffen worden.

Die Grundlage für einen Notbetreuungsplatz ist die sechsseitige Checkliste, auf die sich alle Kommunen des Kreises unter der Federführung des Landkreises verständigt haben. Die Notbetreuung kommt dabei in drei Fällen in Frage:  mindestens eine Erziehungsberechtigte/ein Erziehungsberechtigter befindet sich „in betriebsnotwendiger Stellung“ in einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichen Interesse  bei den Kindern besteht Unterstützungsbedarf, insbesondere Sprachförderbedarf  die Kinder werden zum kommenden Schuljahr schulpflichtig.

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Das Ausmaß der Notbetreuung fällt sehr unterschiedlich aus. So werden im Großenkneter Kindergarten derzeit fünf Gruppen mit insgesamt 40 Kindern betreut. In Sage sind es in der Arche Noah 27 Kinder (drei Gruppen), im Naturkindergarten Huntlosen 25 Kinder, in der Kita Huntlosen 22 Kinder (jeweils vier Gruppen). Der katholische Kindergarten Ahlhorn hat drei Gruppen mit zwölf Kindern, der Hans-Roth-Kindergarten Ahlhorn zwei Gruppen mit elf Kindern.

In drei Fällen ist derzeit jeweils nur eine Gruppe nötig: am Hort der Grundschule der Grundschule Ahlhorn (sechs Kinder), an der Hans-Roth-Krippe Ahlhorn (vier Kinder) und an der Kita Am Lemsen in Ahlhorn mit zwei Kindern.

Ulrich Suttka Kanalmanagement / Redakteur
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