Wildeshausen Die Mühe hat sich gelohnt. 23 „Staatlich geprüfte Pflegeassistenten“ haben ihre Abschlusszeugnisse überreicht bekommen. Sie absolvierten eine zweijährige Ausbildung an den Berufsbildenden Schulen (BBS) Wildeshausen. Neben dem Berufsschulabschluss erwarben die Schülerinnen und Schüler auch den Sekundarabschluss I (Realschulabschluss) und bei besonders guten Leistungen auch den erweiterten Sekundarabschluss I.

Der theoretische Teil der zweijährigen Ausbildung fand an den BBS statt, die insgesamt 24-wöchige praktische Ausbildung in verschiedenen Krankenhäusern, Seniorenheimen, Behinderteneinrichtungen, Wohngruppen und Tagesbetreuungsstätten für alte und behinderte Menschen und bei ambulanten Pflegediensten. Die Auszubildenden waren dort in der Pflege sowie in der Betreuung und Versorgung tätig.

Die Berufsaussichten der Absolventen sind nach Aussagen der BBS sehr gut. Pflegeberufe seien zukunftssicher. Pflegekräfte würden gebraucht, da die Bevölkerung in Deutschland immer älter wird. Es gebe eine Reihe von Weiterbildungsmöglichkeiten und die Chance zu einem beruflichen Aufstieg.

Viele der Absolventen beginnen sofort mit der Berufstätigkeit, um erst einmal Erfahrung in der Praxis zu sammeln und sich dann eventuell später weiter zu qualifizieren. Ein Teil bildet sich direkt weiter zum Gesundheits- und Krankenpfleger, Altenpfleger oder Heilerziehungspfleger. Eine Schülerin besucht im nächsten Jahr die Fachoberschule Gesundheit und Soziales, um die Fachhochschulreife zu erlangen.

Die neuen staatlich geprüften Pflegeassistenten sind: Özgecan Arslan, Jana Beling, Alena Böttcher, Felix Carius, Niklas David, Eileen Freese, Hannah Güldner, Alexandra Hagl, Melanie Joachimsthaler, Michael Kohls, Anne König, Kirstin Meiners, Ayleen Meyer-Ebrecht, Hana Osmann, Simone Peschmann, Justyna Polec, Jennifer Schmitz, Jasmin Stigge, Klaudia Taciak, Madeline Thomas, Stefanie Ulrich, Katharina Weber und Sonja Wichmann.

Feierlich verabschiedet wurden an den BBS auch die Altenpflegeschülerinnen. Ihr Motto lautete „Atemlos“, in Anlehnung an das Lied von Helene Fischer. Neun junge Frauen erhielten neben den Abschlusszeugnissen die Urkunde als „staatlich geprüfte Altenpflegerin“.

BBS-Koordinator Dr. Jürgen Strodthoff verglich ihre Ausbildung mit einem Abschnitt der Lebenslandkarte. Dieser Abschnitt werde sich im Fortlauf ihres beruflichen Wirkens sicherlich erweitern und vergrößern.

Klassenlehrer Karl-Heinz Kröger bedankte sich im Namen der Schule bei den Einrichtungen der praktischen Ausbildung für die gute Betreuung und Zusammenarbeit.

Maria Wübbeler ermunterte dazu, auch als nicht mehr ganz junger Mensch darüber nachzudenken, in die Altenpflegeausbildung zu gehen. Der Abschluss von einigen der „frisch“ Examinierten bestätige, dass dieser Schritt durchaus erfolgsverbrechend sei. Die BBS bieten eine Umschulung in die Altenpflege mit Bildungsgutschein an.

Die neuen staatlich geprüften Altenpflegerinnen sind Sabine Schulenberg, Anna-Lorena Kulpe, Sherivan Acar, Meira Spring, Laura Görtelmeyer, Saskia Bergman, Jasmin Motte, Dörte Lichtenberg und Tatjana Menzel.

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