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Wenn an einem Sonnabendmorgen 25 Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen freiwillig in die Schule kommen und sie dafür auch noch Geld bezahlen, dann passiert sicherlich etwas Besonderes. Zum siebten Mal bot die Realschule Wildeshausen seinen Abschlussschülern die Möglichkeit, ein international anerkanntes Sprachzertifikat zu erwerben. Der Preliminary English Test (kurz: PET) der renommierten CambridgeUniversität prüft die Englischkenntnisse auf dem Niveau B1 des europäischen Referenzrahmens für Sprachen in den vier Kompetenzbereichen Hörverstehen, Leseverstehen, Schreiben und Sprechen. Durchgeführt wird der Test vom Cambridge Prüfungszentrum Bremen.

Seit Beginn dieses Schuljahres hatten sich die Jugendlichen für die PET-Prüfung im Rahmen des Ganztagsunterrichts montags in der 7. und 8. Stunde unter der Anleitung der Lehrerinnen Anja Häfker, Sabrina Krause und Marcia Wirth vorbereitet. Und sicherlich ist auch die eine oder andere Stunde zu Hause „gebüffelt“ worden.

„Dies zeigt, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben im Fremdsprachenbereich und dass es sich unter den Schülerinnen und Schülern und deren Eltern rumgesprochen hat, dass die PET- Prüfung eine lohnenswerte Zusatzqualifikation ist, mit der die Jugendlichen sich gleichzeitig auch auf die Abschlussprüfung im Fach Englisch vorbereiten“, sagt Schulleiter Jan Pössel.

   

Nach zwölf Monaten haben acht Teilnehmer den Qualifizierungslehrgang „Systemischer Familienberater“ abgeschlossen, um künftig noch kompetenter in der Beratung von Familien arbeiten zu können. Im Anschluss an die Prüfung beglückwünschte die stellvertretende VHS-Leiterin Karin Köpke die Teilnehmer und überreichte ihnen die Zertifikate und Rosen als Zeichen der Anerkennung. Des Weiteren gratulierten die Lehrgangsleiterin Dr. Gertraud Matthies, die Prüferin des VHS-Landesverbandes Niedersachsen, Susanne Hoffmann, sowie Maren Bening, pädagogische Mitarbeiterin der VHS Wildeshausen. An der Fortbildung teilgenommen haben Magret Wiese (Wildeshausen), Britta Temme (Oldenburg), Lutz Schiewe (Oldenburg), Andrea Raasch-Pruin (Wildeshausen), Kerstin Mathiebe (Wildeshausen), Anke Ibach (Großenkneten), Ines Fahsing (Bremen) und Kerstin Carstens (Bassum). Der nächste Lehrgang startet voraussichtlich im August.

   

Damit jedes Flüchtlingskind einen Schulranzen bekommt: Dieses Motto verfolgen das Mehrgenerationenhaus, die DRK-Kleiderkammer und das Ehepaar Lenzschau aus Wildeshausen bei der vergangene Woche gestarteten Schulranzen-Aktion. Der Aufruf fand Gehör in der Bevölkerung. Bislang wurden 24 Schultaschen im Mehrgenerationenhaus abgegeben. Deren Leiterin Sandra Scholz konnte kurzfristig drei Ranzen an die Sozialpädagogin der Sankt-Peter-Schule, Susanne Tönjes-Moltenhauer, übergeben. „Es werden noch viele Taschen benötigt. Wir freuen uns, wenn noch viele gebracht werden“, sagte Scholz.

In den Berufsbildenden Schulen Wildeshausen geht es mal wieder international zu. Im Rahmen des EU-Erasmus-Programms weilen in dieser Woche zwölf tschechische sowie zehn französische Schüler und Schülerinnen in Wildeshausen. Auf BBS-Seite sind 22 Jugendliche des Beruflichen Gymnasiums beteiligt, die jeweils einen Gast in ihrer Familie aufgenommen haben. Das Treffen unter Leitung der BBS-Lehrer Hartmut Junker und Claudia Petermann ist das erste von drei Begegnungen der 16- bis 18-Jährigen. Im November sehen sich die jungen Leute im tschechischen Most, einer 67 000-Einwohner-Stadt unweit der deutschen Grenze. Für April 2017 ist die dritte Begegnung im französischen La Roche sur Yon (52 000 Einwohner) im Westen Frankreichs nahe der Atlantikküste geplant.

Bei dem europäischen Schüleraustausch geht es um das Thema Nachhaltigkeit und Berufschancen junger Europäer. Am Montag lernten die Gäste die BBS und die Stadt Wildeshausen kennen. Jede Gruppe stellte ihre Stadt und ihre Region in einem Video vor. Am Dienstag ging es um Teambildung sowie kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten. Zum Programm gehören unter anderem noch eine Fahrt zum Klimahaus nach Bremerhaven, der Besuch des interkommunalen Gewerbegebietes Ecopark in der Gemeinde Emstek und ein gemeinsames Essen mit Speisen aus drei Ländern in der Schulküche der BBS. kop

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