Auf Einladung von Kreisatemschutzwart Björn Cording haben sich nahezu alle Orts-und Gemeindeatemschutzwarte aus dem Landkreis Oldenburg in der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in Ganderkesee getroffen. Auch der FTZ-Leiter Gerd Wiechmann und der 2. Stellvertretende Kreisbrandmeister Klaus Stolle nahmen an dem Erfahrungsaustausch teil. Cording berichtete darüber, dass sich die Gemeindeatemschutzwarte ein einheitliches Notfallkonzept erarbeiten wollen. Noch im Dezember werde es ein erstes Treffen des Arbeitskreises im Kreishaus geben. Ziel sei es, bei einem Atemschutznotfall so schnell und effektiv wie möglich handeln zu können. Dies könne Leben retten. Da immer öfter bei Bränden gemeindeübergreifend alarmiert werde, sei es wichtig, dass im Notfall jede Feuerwehr die gleiche Taktik verfolge. Nach der Theorie folgte die Praxis: In Gruppen durchliefen die Atemschutzwarte je zwei Stationen, bei denen der Atemschutznotfall im Vordergrund stand. Sarah Freese und Maren Hagelmann betreuten eine der zwei Stationen. Sie erläuterten die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Bandschlinge, Schleifkorbtrage und Rettungstuch. Eine zweite Station betreuten Jörg Meyer und Maik Zywina. Sie stellten ihren Kameraden den Systemwechsel beim Atemschutznotfall vor. Dabei ging es um den schnellen Wechsel von Lungenautomaten und das möglichst schnelle Anschließen an eine Ersatzflasche mit Atemluft. Damit könne Atemschutzgeräteträgern nach einem Unfall immer eine ausreichende Luftzufuhr ermöglicht werden.

In der Gemeinde Ganderkesee fand eine zweite Feuerwehr-Großveranstaltung statt: Der Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes für den Landkreis Oldenburg, Funktionsträger und ehemalige Führungskräfte trafen sich in der „Waldschänke“ am Fernsehturm in Steinkimmen zur letzten Sitzung des Jahres. Zu den Gästen zählten der Erste Kreisrat Christian Wolf und Evelyn Breithaupt, Fachbereichsleiterin im Ganderkeseer Rathaus. Sie wies in ihrem Grußwort auf die Bedeutung der Feuerwehr hin. Erfreut zeigte sich Breithaupt über den großen Zulauf der Kinder und Jugendlichen in die Kinder- und Jugendfeuerwehren. Wolf sprach die Flüchtlingssituation im Landkreis Oldenburg an. In den kreiseigenen Turnhallen würden derzeit 460 Flüchtlinge versorgt. In Wildeshausen hat die Freiwillige Feuerwehr Wildeshausen, gemeinsam mit allen anderen Hilfsorganisationen, die Einrichtung der Unterkünfte aufgebaut.

Kreisbrandmeister Andreas Tangemann berichtete über die kurzweilige Schließung der Feuerwehrschulen in Loy und Celle. Mittlerweile wurde dort der Lehrgangsbetrieb wieder aufgenommen. Bei der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Ganderkesee seien die Arbeiten am Außengelände abgeschlossen. Die Rasenfläche ist angesät und die praktische Truppmann-Ausbildung könne im nächsten Jahr auf dem Gelände durchgeführt werden. In seinem Jahresrückblick berichtete Verbandsvorsitzender Peter Sparkuhl über die vielen Tätigkeiten bei der Jugendfeuerwehr. Im Sommer fanden viele Zeltlager und die Ferienfreizeit in Polen statt. Bei den aktiven Kameraden hat sich das Einsatzspektrum immer mehr zur technischen Hilfeleistung bei Unfällen verschoben. Die Unfallszenarien würden immer schlimmer und für die Einsatzkräfte belastender. Zugleich würden die Brandeinsätze auch immer umfangreicher. Ohne Atemschutzgeräteträger geht es bei den meisten Einsätzen nicht mehr. Bei den Wettbewerben auf Landesebene bei der Jugendfeuerwehr und der aktiven Wehr waren startende Gruppen dabei und vertraten den Landkreis. Der Aufwärtstrend bei den Kinderfeuerwehren bestätigte sich mit der dritten Gründung einer Kinderfeuerwehr im Landkreis.

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Eine weitere Personalie aus Feuerwehrkreisen wurde ebenfalls bekannt: Ernst-August Bode aus Ostrittrum (Gemeinde Dötlingen), stellvertretender Präsident der Oldenburgischen Landschaft und Vorsitzender der FDP-Fraktion im Kreistag des Landkreises Oldenburg, hat die Ehrennadel in Gold des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes (OFV) erhalten. Damit werden Bodes Verdienstes um das Feuerlöschwesen im Landkreis Oldenburg gewürdigt.

Im Vereinsheim in Altengraben hat der VfL Stenum nun die Urkunden und Abzeichen an die erfolgreichen, jugendlichen Teilnehmer am Deutschen Sportabzeichen übergeben. An 49 Jugendliche wurde 22-mal Gold, 24-mal Silber, dreimal Bronze und zweimal Mini-Urkunden überreicht. Fünfmal und mehr waren erfolgreich: Svea Düser (5), Finja Hrabowyi (5), Bente Busch (6), Katharina Helmers (6), Rieke Busch (7) und Marcel Rüdebusch (7).

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