Mit so einem Ansturm aufs Nachtangeln hatte Jens Pfänder nicht gerechnet. Darum setzte sich der Vorsitzende des Fischereivereins Wildeshausen noch einmal schnell ins Auto, um für die rekordverdächtigen 51 Teilnehmer eine weitere Ladung Grillfleisch zu besorgen. Erfreulicherweise waren auch viele neue Mitglieder bei der Veranstaltung dabei, um nach einem gemütlichen Beisammensein am Fischerheim ans Wasser zu starten. Doch im Gegensatz zu den Petrijüngern zuvor verspürten die nachtaktiven Fischarten Aal, Zander, Quappe und Wels nur wenig Appetit. So gab es bei der Fangauswertung kurz vor 2 Uhr lange Gesichter: Gerade einmal fünf Aale und ein Zander waren die bescheidene Ausbeute der Angelnacht. „Das ist schon ganz schön grauselig”, zog Jens Pfänder hinterher Bilanz. Dabei waren bis auf den Burgbergsee alle Vereinsgewässer für dieses Angeln freigegeben worden. Mit knapp fünf Pfund Gewicht freute sich Mirco Beier am Ende über den schwersten Fisch des Tages: Sein Zander aus der Hunte an der Pestruper Rausche konnte einem Köderfisch nicht widerstehen.

Weiter geht es am Sonntag, 12. Juli, mit dem traditionellen Freundschaftsangeln: Um 6 Uhr treffen sich die Wildeshauser und Huntloser Petrijünger auf dem Krandelparkplatz.

Mit einer Abschlussfahrt am vergangenen Sonntag wurde der Ruderkurs für die Anfänger beim Wassersportverein Wildeshausen erfolgreich beendet. Früh morgens trafen sich die Teilnehmer des Anfängerkurses und einige erfahrene Ruderer zum Verladen der Boote auf dem Vereinsgelände. Dann ging es auf nach Osterholz-Scharmbek an die Hamme, einem breiten, gemächlich fließenden Fluss. Bei Tietjenshütte wurden die Boote eingesetzt. Die gut gelaunten Mannschaften ruderten flussaufwärts durch das Teufelsmoor bis zur ersten handbetriebenen Schleuse. Fahrtenleiter Uwe Spalthoff nutzte die Gelegenheit, den Teilnehmern die Funktion der Schleuse zu erklären, da diese auch gerne von Ruderern genutzt wird, um noch weiter ins Moor zu fahren. Nach einer Pause mit einem ausgedehnten Picknick im Sonnenschein ging es dann wieder zurück. Auf halber Strecke legte die Gruppe mit ihren Booten am Hammehafen Worpswede an, um sich mit Kaffee und Kuchen zu stärken. Bei perfektem Ruderwetter ging es dann weiter zur Einsatzstelle. Nach geruderten 24 Kilometern wurden die Boote aus dem Wasser genommen, abgeriggert, das heißt auf die Fahrt mit dem Anhänger vorbereitet, und für die Rückfahrt verladen.

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Zu einer Radtour und einer Besichtigung der Brauerei Bannas trafen sich Mitglieder des MGV Euphonia mit ihren Frauen am vergangenen Sonnabend. Ziel war zunächst die Privatbrauerei Bannas in Lohmühle. Dort erfuhren die Teilnehmer nicht nur Interessantes über die Bierherstellung, sie konnten das Produkt auch gleich probieren. Braumeister Thomas Bannas übernahm selbst die Führung durch die kleine Brauerei und wurde von den Euphonen mit einem Ständchen, unter anderem mit dem Lied „Ein Bier das macht den Durst erst schön“, belohnt. Weiter ging es danach zum zünftigen Grillabend bei Peter Sander an der Goldenstedter Straße. Bevor jedoch die Teller mit leckerem Grillfleisch und Salaten gefüllt werden konnten, begrüßte Liedervater Uwe Leinemann besonders die Damen der ehemaligen Sänger. Er freute sich, dass die Verbindung zu den Aktiven nicht abgerissen ist.

Nach diesem Ausflug stehen nun noch zwei wichtige Termine auf dem Programm, bevor es in die Sommerpause geht. Am Sonntag, 28. Juni, nehmen die Euphonen am Bundessängerfest im Rasta-Dome in Vechta teil. Am Sonntag, 12. Juli, um 11.30 Uhr, steht das Sommerkonzert auf der Burgwiese auf dem Programm.

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