Einmal um die Ostsee herum: zehn Länder in 15 Tagen haben die Kirchhatter Tanja Behrens und Hendrik Claussen sowie die Hatterwüstingerin Silke Schütte und Nico Behrends (Munderloh) mit ihren Transportern vom Typ VW T4 erfolgreich durchquert. Am Montagvormittag sind beide Teams, die mit weiteren 104 am 14. Juni zur „Baltic Sea Circle“ aufgebrochen waren, wohlbehalten zurückgekehrt.

„Es war ein Abenteuer, aber ich würde es noch mal machen, dann aber ohne Wettbewerb und mit mehr Zeit für die Stationen“, sagt Silke Schütte. Mit der Hin- und Rückfahrt zum Start/Ziel in Hamburg haben die vier jungen Hatter 8700 Kilometer zurückgelegt. Der „Butscher Bully“ ist ein Transporter mit Baujahr 1994 und erfüllte wie auch der T4 vom Team „The Red Hunter Hatten“ die Vorgabe der Organisatoren, dass kein Auto jünger als 20 Jahre sein durfte. Trotz teilweise atemberaubend schlechter Straßen – vor allem in Russland ging es stellenweise nur mit Tempo 30 voran – musste nur eines der beiden Hatter Teams zum Werkzeug greifen. Ein Kühlerschlauch hatte ein Leck bekommen, das Problem ließ sich mit Bordmitteln lösen.

Auch sonst ging es auf der Tour, bei der von den Teams insgesamt mehr als 130 000 Euro Spendengelder gesammelt wurden, eher rustikal zu. Drei Viertel der Nächte campten die Hatter in der freien Landschaft. Nur wenn die Sehnsucht nach einer halbwegs modernen Toilette und Duschgelegenheit zu groß wurde, wurden Campingplätze angesteuert.

Der Golfclub Oldenburger Land Dingstede hat kürzlich 96 Turnierteilnehmer bei einem Spendenturnier für das SOS-Kinderdorf Worpswede begrüßt. Wichtiger als das Abschneiden der einzelnen Starter: Es wurden Spenden in Höhe von 3313 Euro € gesammelt und an den Initiator des Turnieres, den Leiter des SOS-Kinderdorfs in Worpswede, Joachim Schuch, übergeben. Das Geld wird in ein aktuelles Projekt investiert, es soll im SOS-Kinderdorf in Worpswede eine Boulderwand (Kletterwand) angeschafft werden. Mit den Spenden sei das Projekt in greifbare Nähe gerückt, freut sich der Dingsteder Golfclub.

Die Sieger des Turnieres erhielten Präsentkörbe mit Köstlichkeiten aus dem Worpsweder Land. Neben Mitgliedern des Golfclub Oldenburger Land gingen 31 Gäste aus 14 verschiedenen Golfclubs an den Start.

Im Clubhaus wurden nach Ende des Turniers die folgenden Sieger geehrt:Brutto Damen: Giesela Wells / 26 Bruttopunkte Brutto Herren: Steffen Hennicke / 34 Bruttopunkte  Handicap-Klasse 0 bis 13,8: 1. Ed Smit/ 41 Nettopunkte; 2. Dirk Janßen/ 40 Nettopunkte; 3. Annett Kruitbosch/ 38 Nettopunkte  Handicap-Klasse 13,9 bis 23,5: 1. Malte Bohn/ 40 Nettopunkte; 2. Tobias Legenhausen/ 40 Nettopunkte; 3. Silvia Rosenberger/ 38 Nettopunkte  Handicap-Klasse 23,6 bis 54: 1. Christian-Tim Caspari/ 39 Nettopunkte; 2. Gerd Heißenbüttel/ 34 Nettopunkte; 3. Sandra Henke/ 34 Nettopunkte.

In den Sonderwertungen erhielt Dagmar Carius-Guhn den Preis „Nearest to the Pin Damen“ mit 5,15 Metern; Roman Szemetat erspielte den Preis „Nearest to Pin Herren“ mit 1,85 Metern. Den Preis für den „Longest Drive“ erhielten bei den Frauen Gisela Wells und bei den Herren Philipp Pollmann.

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