Nach fast 45 Jahren in Diensten der Gemeinde Ganderkesee hatte Helma Bergmann am Donnerstag ihren letzten Arbeitstag im Rathaus. Die 62-Jährige absolvierte bereits ihre Ausbildung zur Verwaltungsangestellten von 1974 bis 1977 bei der Gemeinde. Danach wechselte sie ins Sozialamt, den heutigen Fachdienst Soziale Hilfen, und blieb in diesem Arbeitsbereich. Von Anfang an und bis zuletzt war Helma Bergmann zuständig für das Thema Wohngeld. „Mein Antrieb war es immer, den Leuten zu helfen, die es wirklich nötig haben“, betont die Ganderkeseerin. 2005 kam für sie das Aufgabenfeld Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung hinzu. Zum Abschied gestalteten Kolleginnen und Kollegen das Büro von Helma Bergmann farbenfroh und frühlingshaft um. Als Präsent erhielt sie für ihren Garten unter anderem einen Holzstuhl, in dem die Namen enger beruflicher Weggefährten eingebrannt sind. Zu den Gratulanten gehörten neben Bürgermeisterin Alice Gerken auch Karin Pranke vom Personalrat der Gemeinde sowie natürlich viele Kolleginnen und Kollegen.

Fleißiger Spender

Angefangen hat für Harald Weihhusen (72) alles 1968 bei der Bundeswehr. Da spendete er das erste Mal Blut, war sogar zweimal als Direktspender für Unfallopfer im Krankenhaus. Dann machte der Ganderkeseer ein paar Jahre Pause, bis er 1975 wieder in Delmenhorst spendete. Und seit 1989 ist er regelmäßig zum Aderlass beim Deutschen Roten Kreuz in Ganderkesee. „Eigentlich, seitdem das hier gemacht wird“, erzählt er, während er nach der Blutspende ein Brot zur Stärkung isst. Das hat er sich fürs Spenden sowieso verdient, aber dieses Mal ganz besonders, denn es war Weihhusens 150. Spende.

Zum Dank gab es vom Blutspende-Team eine Packung Kaffee, einen Gutschein für die Raiffeisen-Warengenossenschaft und die goldene Nadel für die 150. Spende. Zu den Gratulanten gehörten nicht nur zahlreiche andere Spender, sondern auch Elke Brodowsky. Sie und ihr Team sind für die Betreuung der Spender nach dem Aderlass zuständig. Zwölf bis 14 Personen werkeln bei jeder Blutspende-Aktion allein in der Küche.

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Warum Harald Weihhusen immer wieder zur Blutspende geht? „Ich hab doch keine Nachteile davon und kann anderen Menschen helfen. Und dem Körper tut es auch noch gut!“, sagt er. Eine Einstellung, die er sich auch von anderen wünschen würde. „Es spenden viel zu wenige.“

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