Ohmstede Irgendwie gerät doch immer was aus den Fugen oder alles ist verdreht: Wenn die Schauspieltruppe des Ohmster plattdütschen Vereens ein Theaterstück auf die Bühne bringt, dann wird’s stets turbulent und witzig. In der vergangenen Spielzeit feierte man mit „Arnos verdreihtem Geburtsdag“ Erfolge. Jetzt soll es „Koppöver in't Glück“ gehen.

„Auf jeden Fall kommen wir dem Wunsch unserer Zuschauer nach einem lustigen Theaterstück nach“, betont der erste Vorsitzende Karl Mollner. „Schon beim ersten Lesen hatten wir viel Spaß“, verrät Christina von Minden, die Vereensschriewersche (Schriftwartin des Vereins). Geprobt wird schon eifrig, zurzeit zwar noch nicht in Kostümen, unter der bewährten Leitung von Meta Wolken.

Vorhang hebt sich in der Schule

Aufführungsort ist die Aula Grundschule Ohmstede, Rennplatzstraße 182.

Premiere von „Koppöver in’t Glück“ ist am Samstag, 25. November, 20 Uhr, ab 19 Uhr wird ein kleiner Imbiss angeboten. Weitere Vorstellungen sind am Sonntag, 26. November, am Sonntag, 28. Januar, und am Samstag, 10. Februar, jeweils ab 16 Uhr. Hier besteht ab 14.30 Uhr die Gelegenheit, Kaffee und Kuchen zu genießen.

Karten (8 Euro) gibt’s in der Apotheke Donnerschwee, Wehdestraße 2, Tel. 3 17 27; bei Blumen Lüschen, Hochheider Weg 262, Tel. 3 14 80; bei Karl Mollner, Butjadinger Straße 114 A, Tel. 3 70 37, und bei Christina von Minden, Hermann-Tempel-Straße 3, Tel. 38 38 04.

Mehr Infos: www.ohmster.de

„Es ist sehr spannend mitanzusehen, wie unsere Regisseurin mit den Spielern arbeitet“, schwärmt Christina von Minden. „Sie hat ein tolles Gespür für die Umsetzung und viel Fantasie.“ Viel zu tun gibt es dennoch für Meta Wolken, die in diesem Jahr auf 40 Bühnenstücke, an denen sie beteiligt war, zurückblicken kann. Ende November ist es dann soweit. Dann wollen die Ohmsteder etwas Licht in die dunkle Jahreszeit bringen (siehe Infokasten).

Für dieses Vorhaben wurde der Dreiakter ausgewählt, den Walter G. Pfaus geschrieben und Jan-Philipp Vennenberg ins Niederdeutsche übersetzt hat. „Koppöver in't Glück“ spielt im Junggesellenmilieu: Und da kommen – neben den erfahrenen Mimen des Vereins – in diesem Jahr auch die jüngeren Mitspieler zum Zuge.

Im Stück geht es um ein Rendezvous und die Hoffnung auf eine unvergessliche Nacht. Die wird auch unvergesslich, aber auf eine andere Weise, die sich Carsten Weidlich (gespielt von Lars Maibaum) gewünscht hat. Er bereitet sich nämlich auf einen wunderschönen Abend mit Petra (Birgit Heine) vor. Sie ist die erste Frau, die er zu sich einlädt, nachdem Dagmar Stein (Monika Pfefferkorn), die Frau die er immer noch liebt, vor zwei Jahren weggezogen ist. Ein Liebestrank soll für entsprechende Stimmung sorgen. Doch dann tummeln sich immer mehr ungebetene Gäste in seiner Wohnung, der Liebestrank verschwindet und alles gerät heftig ins Wanken.

Auf der Bühne agieren auch noch: Marco Höpke, Erika Schröder, Benno von Minden, Meike und Lothar Mann. Topustersche (Souffleuse) ist Helga Niehues, fürs Anmolen (Maske) zuständig ist Nina Schröder und hinter der Bühne sorgt Peter Kruse für den geregelten Ablauf.

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Susanne Gloger Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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