NORDENHAM Oberflächlich betrachtet, ist die Wesermarsch ein idyllischer Landstrich. Aber in Wirklichkeit ist sie „seit jeher ausgesprochen metallisch.“ Das sagte Landrat Michael Höbrink in seiner Grußadresse zum 100. Geburtstag der IG-Metall-Verwaltungsstelle Wesermarsch in der Friedeburg.

Vor zahlreichen Gewerkschaftern, die an Tischen mit roten Kerzen saßen, dankte er dem 1. Bevollmächtigten Martin Schindler und dessen Team für ihren Einsatz. Die IG Metall in der Wesermarsch sei kämpferisch, aber nie übertrieben.“

„Die Gewerkschaften sind wichtigter denn je“, sagte Bürgermeister Hans Francksen. „Die Zeit ist ein wenig rauer geworden – in den vergangenen Jahren durch die Globalisierung. Das ist eine Herausforderung, der wir uns stellen müssen.“

„Die Steigerung der Mitgliederzahlen ist die schönste Anerkennung für Ihre Arbeit“, gratulierte die CDU-Bundestagsabgeordnete Astrid Grotelüschen. Für die Gestaltung der Arbeitsverhältnisse seien die Tarifpartner zuständig und nicht der Staat, sprach sie sich gegen einen gesetzlichen Mindestlohn aus.

„Konstruktive Zusammenarbeit“ bot die FDP-Bundestagsabgeordnete Angelika Brunkhorst an. Zwar sei die IG Metall im Wahlkampf nicht gerade zimperlich mit der FDP umgegangen, „aber die FDP hält das aus.“

„Wir müssen Schluss machen mit prekären Arbeitsverhältnissen im Land, wir brauchen den Mindestlohn“, forderte der SPD-Bundestagsabgeordnete Holger Ortel, der den meisten Applaus bekam. „Die Sozialversicherung muss paritätisch bleiben, liebe Kollegen. Ich bitte euch: Schließt die Reihen.“

In einer Grußbotschaft dankte der CDU-Landtagsabgeordnete Björn Thümler für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und sagte: „Auf Dauer kann kein Unternehmen erfolgreich sein, wenn die Interessen der Beschäftigten nicht gewahrt werden.“

Der Erste Vorsitzende Berhold Huber, die Leiterin des IGM-Bezirks Küste Jutta Blankau und der Erste Bevollmächtigte Martin Schindler ehrten die Jubilare. 60 Jahre sind dabei: Günter Amende, Günter Bolte, Johann Ebeling, Wilhelm Janßen, Heinz Lange, Hans Otto, Joachim Schmiedel, Heinz Schröder, Horst Steckel und Alfred Wieczorek. 50 Jahre sind Mitglied: Ingo Ahrens, Dieter Altenburg, Kurt Babel, Alfred Behrends, Karl Boelsen, Paul Briesemeister, Martin Denne, Peter Ebel, Hubert Hibbeln, Werner Hitschfel, Herta Ilk, Helmut Kleemeyer, Karl-Heinz Rohde, Jürgen Rückheim, Dieter Scheibe, Erwin Seyen, Folker Singer und Uwe Wiederholz.

40 Jahre gehören der IG Metall an: Walter Dähne, Alfons Demus, Klaus Erlekamm, Eckhard Freels, Ewald Gerdes, Karl-Heinz Gerhus, Werner Gestwa, Ruth Göpfert, Rudolf Helmerichs, Francis Hope, Norbert Hoyer, Karl-Heinz Husmann, Lisa Janßen, Jürgen Meyer, Helmut Michaels, Heinz Mittmann, Bernd Müller, Hans-Dieter Murke, Karl-Heinz Pargmann, Erich Parohl, Heino Rinke, Marga Rinne, Wilhelm Rüscher, Arnold Schipper, Karl-Heinz Speckels, Hergen Struck, Traute Torhorst, Klaus Triebel, Reinhard Volkmer, Jens von Häfen, Wilfried Voskamp, Manfred Wache, Otto Wattjes, Gerhard Winkler und Norbert Zurawski.

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