Nordenham 14 Gruppen aus Jugendfeuerwehren des Landkreises haben jetzt die Jugendfeuerwehr Nordenham anlässlich ihres 50-jährigen Bestehens besucht und an einem Orientierungsmarsch teilgenommen.

Wie der Pressesprecher der Nordenhamer Feuerwehr, Mario Sarrazin weiter mitteilt, waren während des Orientierungsmarsches verschiedene Aufgaben an zehn Stationen zu lösen. Spiele wie A-Laufen und Trockenski forderten den Teamgeist und gute Koordination heraus. Beim Spiel „Was gehört nicht auf’s LF 8?“ war Wissen gefragt.

Genaue Beschreibungen und exakte Umsetzung waren beim Bauen mit Lego-Steinen nach Anweisungen über Funk notwendig, um ordentlich zu punkten. Beim Armaturenpuzzle ging es um kreative Lösungen, damit alle Teile korrekt verbaut werden konnten.

Die erfolgreichsten drei Gruppen bekamen einen Pokal. Die besten Plätze belegten: .Jade I mit 56 Punkten vor Jade II mit 51 Punkten und Großenmeer mit 50 Punkten.

Neben dem Orientierungsmarsch vergnügten sich Betreuer und Jugendliche bei verschiedenen Feld- und Geschicklichkeitsspielen an der Feuerwache. Dort war auch ausreichend für Speisen und Getränke und Schutz vor Sonne und Regen gesorgt.

Am Abend feierten die Jugendlichen mit Eltern und Gästen aus der Politik und dem Feuerwehrwesen. Neben Bürgermeister Hans Francksen, Kreisbrandmeister Heiko Basshusen, Kreisjugendfeuerwehrwart Timo Würdemann und Stadtbrandmeister Ralf Hoyer kamen auch ehemalige Nordenhamer Jugendfeuerwehrwarte.

Besonders begrüßt wurde Fritz Maas als Gründungsmitglied, der kurz darauf Jugendfeuerwehrwart wurde. Klaus Fischer aus Delmenhorst, Sprecher der Jugendfeuerwehren im Oldenburger Feuerwehrverband, gehörte ebenfalls zu den insgesamt etwa 80 Gästen.

Redner hoben hervor, dass die Jugendfeuerwehr ganz wichtig für die Nachwuchsgewinnung sei. Aber auch die Jugendlichen profitieren, indem sie Gemeinschaft und Umgang miteinander erlernen. Heiko Basshusen betonte, dass dies wichtig für das reale Leben sei. Das Erleben von Gemeinschaft wie beispielsweise in einem Zeltlager habe schon gebrochene Arme vergessen gemacht. Etliche Pseudofreunde auf Facebook seien hingegen nichts fürs Leben.

Anhand einer selbst gemachten Statistik belegte Ortsbrandmeister Christian Stahl eindrucksvoll, dass etwa die Hälfte der mehr als 300 bislang in die Jugendfeuerwehr eingetretenen Mädchen und Jungen in die Einsatzabteilungen übernommen wurden. Besonders die Leistungsfähigkeit der Mädchen hob er hervor. Alles sei nur mit einem starken Betreuerteam möglich. Er dankte allen, die sich für Jugendwehren engagieren.

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