Nordenham /Butjadingen /Stadland „Das ist einfach eine schöne Aufgabe: das Licht, das von Weihnachten ausgeht, als Gruß in den Alltag des neuen Jahres zu bringen“, sagt Christoph Richter. Der Diakon ist seit 1. August 2014 in der katholischen Kirchengemeinde St. Willehad Nordenham tätig, zu der auch Butjadingen und Stadland gehören. Christoph Richter koordiniert hier seither jedes Jahres die Sternsingeraktion. Diesmal machen 30 Kinder im Alter von 7 bis 14 Jahren mit.

Sie besuchen an diesem Samstag 68 Haushalte in Nordenham, 29 in Butjadingen und 11 in Stadland, die um ihr Kommen gebeten haben. Sie setzen ein schönes Zeichen, indem sie die Geburt Christi verkünden und den Segen Gottes für das neue Jahr bringen. Dabei sammeln sie Spenden für Kinder.

Die Kinder treten als Heilige Drei Könige auf, die das Jesuskind in der Krippe als erste Besucher gesehen und von dieser Erscheinung Gottes in der damaligen Welt berichtet hatten. Bei den Sternsingern geht der Sternträger voran. Es folgen Caspar, Melchior und Balthasar. Sie bringen den Haushalten bei ihren Besuchen den Segen „C+M+B“ mit der Jahreszahl 2017 und schreiben diese Zahlen und Buchstaben mit Kreide an Türen oder bringen einen Aufkleber an.

Lateinische Abkürzung

Das haben sie am Freitag bereits in den drei Rathäusern in Nordenham, Butjadingen und Stadland getan. Besonders beeindruckt hat sie Nordenhams Bürgermeister Carsten Seyfarth. Er wusste bereits ganz genau, dass „C+M+B“ die lateinische Abkürzung für „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ ist.

Carsten Seyfarth sagte den Kindern: „Ich finde super, dass ihr das macht, zumal ja noch Ferien sind. Das ist eine ganz tolle Aktion.“ Mit dem Bürgermeister freute sich Vizeverwaltungschef Bert Freese über den Besuch. Die Sternsinger erhielten nicht nur eine kleine Geldspende, sondern auch etwas Süßes.

Das Motto der bundesweiten Sternsinger-Aktion 2017 heißt „Gemeinsam für Gottes Schöpfung – In Kenia und weltweit!“ Die Sternsinger sammeln Geld für viele Projekte in Kenia und anderen Staaten, in denen Kinder lernen, sich angesichts des Klimawandels für einen besseren Umgang mit der Schöpfung einzusetzen.

Während zweier Vorbereitungstreffen sowie am Freitag bei einer Generalprobe haben sich die Sternsinger in der nördlichen Wesermarsch vorbereitet – mit Hilfe von Diakon Christoph Richter und den Gemeindemitgliedern Nicole Patzelt und Sonja Neff.

Erwachsene Begleiter

Die beiden butjenter Gruppen werden bei ihren Hausbesuchen von diesen Erwachsenen begleitet: Dagmar Reinelt und Mirco Monatz. Begleiter der vier Gruppen in Nordenham und einer in Stadland sind: Claudia Huter-Dosdal, Olga Wagner, Andreas Heinisch, Torsten Jacobs und Michael Meyer.

Damit den 30 Kindern nicht zuviel zugemutet wird, werden Haushalte in Rodenkirchen von drei erwachsenen Sternsingern besucht: Sonja Neff, Nicole Patzelt und Diakon Christoph Richter.

Vor einem Jahr hatten sieben Kinder mehr mitgemacht. Diakon Christoph Richter führt das darauf zurück, dass die Aktion damals außerhalb der Ferien lag. Diesmal sind noch nicht alle aus dem Urlaub zurück. „Ich bin erstaunt, dass trotz der Ferien so viele Kinder dabei sind.“ Nach wie vor sei vielen Menschen in der nördlichen Wesermarsch der Besuch der Sternsinger, die Gottes Segen bringen, ganz wichtig.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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