Nordenham Eine szenische Lesung unter dem Titel „Wider Hass und Antisemitismus“ präsentiert das Museum Nordenham am Sonntag, 26. Januar, dem Vorabend des Holocaustgedenktages. Beginn der Veranstaltung ist um 17 Uhr. Vorgetragen werden Texte von Augenzeugen und Opfern des Nazi-Regimes.

Das Konzept für die Lesung entstand nach der Besudelung der Stolpersteine in Nordenham. Daraufhin fanden sich einige Nordenhamer zusammen, um mit dieser Lesung ein Zeichen gegen antisemitische Taten zu setzen. Denn 75 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz scheint manches aus der Geschichte der Nazizeit in Vergessenheit geraten zu sein. In Briefen damaliger Mitbürger spiegelt sich der Alltag der Nazizeit wider. Augenzeugenberichte schildern die Judenverfolgung in der Region. Mit der Lesung soll an die ungeheuerlichen Verbrechen der Nazis in den Konzentrations- und Vernichtungslagern erinnert werden, in denen auch Männer, Frauen und Kinder aus der Region ermordet wurden.

Musikalisch werden die Aufführungen von Klezmer-Musik auf der Klarinette umrahmt.

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