Nordenham „Wie christlich ist Deutschland? Und hat es was davon?“ Mit diesen Fragen beschäftigt such Dr. Andrea Püttmann aus Bonn in seinem Vortrag, den er an diesem Donnerstag, 28. November, auf Einladung der Nordenhamer Goethe-Gesellschaft hält. Beginn ist um 19.30 Uhr im Alten Rathaus am Marktplatz.

Der Referent stellt fest, dass das „christliche Abendland“, das lange Zeit nur noch als Ideal früherer Generationen thematisiert wurde, neuerdings wieder beschworen wird – allerdings in identitätspolitischer Absicht, als anti-islamische Kampfansage. Andreas Püttmann meint damit schwarz-rot-goldene Kreuze bei Pegida und staatlich verordnete Kreuzpflicht in bayrischen Amtsstuben, also auch dort, wo es kulturell keine gewachsenen Traditionen wie in Schulen und Gerichten dafür gibt.

Wie steht’s wirklich um die Haltung der Deutschen zum Christentum? Was ist im Stammland der Reformation noch an Glaubenssubstanz erkennbar? Und welchen Beitrag leisten die Kirchen zu den ethischen Voraussetzungen des freiheitlich-demokratischen Verfassungsstaats?

Andreas Püttmann will in seinem Vortrag die religiöse Landschaft in Deutschland vermessen, die christlichen Gemeinwohldienste aus Sicht der empirischen Sozialforschung herausarbeiten und zu aktuellen Herausforderungen der Kirchen Stellung nehmen.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.