Esenshamm Magie kommt ins Spiel, wenn die Darsteller der Esenshammer Spielschar die Bühne im Esenshammer Hof betreten. „Dat Orakel von Jungfernhoff“ heißt das Stück, mit dem die Esenshammer in diesem Jahr ihr Publikum unterhalten wollen. Am Freitag, 1. April, feiern sie Premiere mit ihrem Lustspiel in drei Akten. Beginn ist um 19.30 Uhr.

In dem Stück geht es turbulent und – wie der Titel verrät – auch ein wenig magisch zu. Jakob (Hartmut Reese), der Knecht, ist der einzige Mann auf dem Jungfrauenhof. Seine seltsamen Späße gehen Käthe (Marieta Ahlers), Moni (Kerstin Kayser) und deren Tante Mine (Marianne Hartmann) so langsam auf den Wecker. Und Tante Mine befragt täglich drei Hühnerknochen, um etwas über die Rückkehr ihres ehemaligen Bräutigams Albert (Hergen Luers) zu erfahren.

Als Albert zusammen mit seinem Freund Lukas (Reiner Klatt) nach über dreißig Jahren zurückkommt, erkennt sie ihn jedoch nicht. Dafür kann sie Berta (Edith Hedemann) und Rosa (Anja Helmerichs), die verzweifelt einen Mann suchen, mit dem magischen Knochenorakel helfen. Jakob lässt die beiden Frauen mit Albert und Lukas ohne Lohn so lange auf dem Hof arbeiten, bis Rosa und Berta die beiden Männer mit nicht ganz legalen Mitteln zu einem Heiratsversprechen zwingen können.

Aber der Viehhändler Ludwig (Helmut von Nethen) will seinen Bruder Martin (Ralf Müller) mit einem der beiden Mädchen verkuppeln, um sich den Hof unter den Nagel zu reißen: „Liebe vergeht, Reichtum besteht“, ist seine Devise. Er hat jedoch nicht mit Jakob gerechnet. Der will endlich Käthe von seiner Liebe überzeugen und selbst Bauer werden.

Martin, eigentlich nicht an den Frauen interessiert, gewinnt Monis Herz, und Käthe bekommt ihren Jakob. Ob die Männer dabei das große Los gezogen haben, erscheint jedoch fraglich. Berta und Rosa haben sich jedenfalls geschworen, Albert und Lukas die Schinderei auf dem Jungfrauenhof büßen zu lassen. Auch für Ludwig sieht es nicht so gut aus. Als er Tante Mine ein schwarzes Strumpfband präsentiert, tun auch bei ihm die Knochen ihre Wirkung. Die magischen Helfer haben ihren Dienst getan und werden vergraben. Doch Tante Mine hält sich ein Hintertürchen offen.

Wie die Geschichte weitergeht, können die Zuschauer ab April bei den Vorstellungen im Esenshammer Hof sehen. Damit alles klappt, hat Ralf Müller wieder die Regie. Souffleuse Kerstin Bouda sorgt dafür, dass die Texte zur jeweiligen Szene passen. Für Technik und Bühne sind Peter Ahlers, Wilhelm Hoyer, Gerhard Rohde, Uwe Schicke und weitere Helfer zuständig.

Nach der Premiere ist das Stück noch viermal im Esenshammer Hof zu sehen und zwar am Sonnabend, 2. April (19.30 Uhr), am Sonntag 3. April (15 Uhr, mit Kaffee und Kuchen), am Mittwoch, 6. April (19.30 Uhr) und am Donnerstag 7. April, (19.30 Uhr).

Karten gibt es im Vorverkauf im Esenshammer Hof zu den üblichen Öffnungszeiten oder an der Abendkasse. Die Vorstellungen am 2. und am 3. April sind bereits ausverkauft, teilt Uwe Schicke mit.

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