NORDENHAM So macht die Wesermarsch richtig Spaß. Unter einem strahlend blauen Himmel fiel am Sonntagvormittag an der Braker Kaje mit nur knapp fünf Minuten Verzug der Startschuss zum ersten „LzO-Ab-in-die-Mitte-Halbmarathon“.

91 Läuferinnen und Läufer standen am Start. Vor ihnen lagen genau 21,1 Kilometer über die Braker Hafen- und die Binnenhafenstraße, um den Kaiserhafen herum und dann ab Golzwarden immer am Deich entlang über Sürwürden, Alsen, Absen, Strohhausen, Beckum, schließlich bei leichtem Rückenwind an Treuenfeld vorbei über die Strandallee bis hin zum Nordenhamer Marktplatz. „Die Strecke war super. Einmalig“, lobte Peer-Rasmus Rupprecht, der im Team der Hammelwarder Sprinter mit einer Laufzeit von nur 1:21:58 Stunden und gut fünfeinhalb Minuten beim Einlauf die Nase vor Frank Kupper (1:27:38, Lusaner SC 1980) und Roman Meinen (1:29:36, Wedemark) weit vorn hatte. Ob die noch kühlen 15 Grad gestört hätten? „Auf keinen Fall. Die gefühlten Werte waren höher.“

Bei den Frauen führte mit 1:31:48 die in Nordenham geborene, jetzt aber in Düsseldorf lebende Jana Ah Yung Wemken vor Antje Günthner (1:33:21, Team Laubfrosch) und Sabrina Schütte (1:44:42, Oldenburg).

Auf dem Nordenhamer Marktplatz warteten neben Nordenhams stellvertretendem Bürgermeister Ulf Riegel, der auch schon in Brake beim Start präsent gewesen war, gut hundert Freunde und Fans mit kleinen bunten Fähnchen „Ab in die Mitte“. Für Kurzweil sorgte die Nordenhamer Sambagruppe Pica pao del Norte, deren rhythmisches Trommelspiel den gesamten Platz erfüllte, und die „Blue Lights“-Cheerleader der Freiwilligen Feuerwehr Jaderberg, deren goldene Püschel bei ihrem lebendigen Tanz in der Sonne schimmerten.

Der in Nordenham von der NMT-Citymanagerin Ilona Tetzlaff organisierte „1. LzO-Ab-in-die-Mitte-Halbmarathon“ war Abschluss der „Ab- in-die-Mitte“-City-Initiative des Landes Niedersachsen, die helfen soll, die Attraktivität der Innenstädte zu stärken. „Das war ein würdiger Abschluss des vierwöchigen Gemeinschaftsprojekts Brake/Nordenham und hat die beiden Unterweserstädte noch ein Stückchen näher gebracht“, fasste sie zusammen. Sie hofft, gemeinsam mit Brake so etwas auch im nächsten Jahr wieder auf die Beine stellen zu können.

Von den 91 Athleten erreichten 20 Läuferinnen und 62 Läufer das Ziel – der letzte mit 2:31:20 um 12.38 Uhr. Nur ein Läufer musste von den Sanitätern des DRK mit einem Muskelfaserriss versorgt werden. Alle Teilnehmer des Halbmarathon erhielten als Dankeschön ein „Ab-in-die- Mitte“-T-Shirt und als Anerkennung ihrer Leistung eine Medaille. Die sechs Schnellsten durften aufs Siegertreppchen: Ilona Tetzlaff überreichte ihnen Urkunde und Pokal.

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