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Er wurde 79 Jahre alt
Ostfriesischer Komiker Karl Dall ist tot

Friedrich-August-Hütte Hände desinfizieren, Maske tragen, mit Sicherheitsabstand sitzen: Diese Grundregeln zum Schutz vor Corona prägten die Jahreshauptversammlung der „Plattdüütschen“. Insgesamt nur 25 Mitglieder kamen zur Versammlung der Niederdeutschen Bühne Nordenham im Saal des Kasinos Friedrich-August-Hütte zusammen. Statt im Gemeinschaftsraum zu tagen, standen die Stühle mit 1,50 Metern Abstand im großen Theatersaal.

Bühnenleiter Torsten Lange dankte den Erschienenen, zeigte aber auch Verständnis dafür, dass sich viele Mitglieder aufgrund des persönlichen Gesundheitsschutzes von der Teilnahme abgemeldet hätten.

Wie sind die Wahlen ausgegangen?

Einstimmig wählten die Anwesenden Torsten Lange als Bühnenleiter wieder. Neu im Amt ist Kassenwart Nick Schröder, der den Posten von Natascha Heinrichs übernimmt. Ebenfalls neu im Amt ist die Spielleiterin Melissa Hattermann. Diese Aufgabe hatte bisher Udo Rohde innegehabt. Von den Anwesenden wiedergewählt wurde Irene Warnke als Beisitzerin; neue Beisitzerin ist Petra Wilks. Sie übernimmt das Amt von Renate Brüggemann.

Ebenfalls erstmals dabei ist Luca Priebe. Er ist als Jugendvertreter im Vorstand und löst in dieser Funktion Katja Kramer ab. Sie gab das Amt auf, weil sie im nächsten Sommer die Leitung der Jugendgruppe Tusculum von Leon Nungesser übernehmen wird. Zum Vorstand gehören außerdem Jane Kleidon als 2. Vorsitzende, Traute Funk als Schriftführerin und Werner Scholz als Beisitzer. Wahlleiterin war die stellvertretende Vorsitzende Jane Kleidon.

In seinem Jahresrückblick erinnerte Torsten Lange an die Stücke „Alma Rogge – Eine Annäherung“ und „Wi sünd woller wer“. Er betonte, dass beide Inszenierungen für die Niederdeutsche Bühne Wagnisse waren, aber großen Zuspruch vom Publikum bekommen hätten.

Welche Schwerpunkte will die Bühne setzen?

Solche Inszenierungen sollen nach seinen Plänen einen Schwerpunkt der zukünftigen Arbeit bilden. In seinem Ausblick nannte er auch konkrete Ideen: Für Februar 2022 plant die Bühne ein Stück mit dem Arbeitstitel „Die Flut“ in Erinnerung an die große Sturmflut vom Februar 1962, und für den Herbst 2022 wollen die Darsteller wieder eine Musikrevue einstudieren.

Ein Schwerpunktthema im vergangenen Jahr war der Brandschutz im Theater, das im Kasino Friedrich-August-Hütte untergebracht ist. Mängel führten dazu, dass das Kasino vorübergehend nicht genutzt werden konnte. Die Wiederaufnahme von „Wi sünd woller wer“ fand deshalb im Dorfkrug in Abbehausen statt. Und das Alma-Rogge-Stück „Twee Kisten Rum“ konnte nur unter Begleitung einer Brandwache der Feuerwehr Einswarden aufgeführt werden. Auch die Corona-Pandemie führte zur Stilllegung des Theaterbetriebes.

Sind für den Winter Aufführungen geplant?

Die Bühnenleitung hofft, dass der Brandschutz im Kasino bis zum Ende des Kalenderjahres auf dem erforderlichen Stand ist und das Gesundheitsamt das Hygienekonzept für Aufführungen in Zeiten der Corona-Pandemie genehmigt hat. Im Januar 2021 soll dann die Komödie „Döör an Döör’nanner“ aufgeführt werden, die im März dieses Jahres nicht mehr gezeigt werden durfte. Im April 2021 zeigt die Jugendgruppe Tusculum der Niederdeutschen Bühne das Stück „Nora“ nach der Vorlage von Henrik Ibsen. Für Herbst 2021 steht die Komödie „Residenz Slot & Riegel“ auf dem Programm.

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