Blexen Einen Ort der Begegnung wollte die Diakonie mit dem Café Mitmensch im evangelischen Seniorenzentrum To Huus achtern Diek in Blexen schaffen – und der Plan ist aufgegangen. Das wurde bei der kleinen Eröffnungsfeier am Dienstagnachmittag deutlich. In gemütlicher Atmosphäre hatten sich zahlreiche Bewohner und Gäste im Café versammelt, um Kaffee und Kuchen zu genießen. Aber auch Herzhaftes wie Flammkuchen und Fingerfood hatte das Team für seine Gäste organisiert.

Noch ist das Team relativ klein: Es besteht aus Bereichsleiter Ronny Gruhl von der Diadema, einer Servicegesellschaft der Diakonie, die das Café betreibt, und Küchenleiterin Martina Müller. Doch sie sollen bald Verstärkung bekommen. Als Personal sollen auch Menschen mit Beeinträchtigungen, die es auf dem Arbeitsmarkt nicht leicht haben, eingestellt werden, erläutert Frerk Hinrichs, Pressesprecher der Diakonie, das Konzept. Ein Café gab es auch früher schon in dem Seniorenzentrum, aber es wurde angebaut und aufgefrischt. Etwa ein dreiviertel Jahr dauerten die Umbauarbeiten, berichtet Ronny Gruhl. Rund 230 000 Euro hat die Diakonie dafür investiert. „Das Café ist für alle offen. Es soll kein typisches Altenheimcafé sein, das man von früher kennt“, sagt er. „Es soll ein Ort der Begegnung sein. Denn was Menschen von außerhalb gefällt, das gefällt auch den Bewohnern“, ist er überzeugt. Das Team hofft deshalb auch viele Anwohner aber auch Touristen anzulocken, die zum Beispiel auf einer Radtour dort Station machen.

Uwe Kollmann, kaufmännischer Vorstand der Diakonie im Oldenburger Land begrüßte am Dienstag die Gäste. „Wenn wir nicht in die Welt fahren können, dann laden wir die Welt zu uns ein“, beschrieb er das Konzept des Cafés. Landrat Thomas Brückmann hielt die Eröffnungsrede. Er kenne das Konzept des Café Mitmensch schon aus Oldenburg und sei begeistert, dass diese Idee nun auch nach Blexen gebracht wurde. Besonders lobte er das Prinzip der Nachhaltigkeit in diesem Konzept, so seien im Café nachhaltige Rohstoffe verbaut worden – oder kurz gesagt: Holz, brachte er es auf den Punkt. Doch auch bei Produkten wie zum Beispiel Milch werde darauf geachtet, dass sie aus der Region kommt. Nach den kurzen Ansprachen gab es Musik und vor allem viel Zeit zum Klönen und Beisammen sein.

Merle Ullrich Brake / Redaktion Brake
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