ABBEHAUSEN Im Jahre 1957 verschlug die Arbeit den Ostfriesen Wilhelm Meyer nach Abbehausen. Zusammen mit einem Kollegen baute er hier eine Freileitung. Dabei erhielten die beiden Monteure in verschiedenen Haushalten Kost und Logis. In einem dieser Haushalte lebte Hannelore Bohlken.

Beide fanden einander auf Anhieb sympathisch. Doch der berühmte Funken zündete erst ein paar Tage später beim Schützenball. Drei Jahre später, am 17. September 1960, heirateten die beiden. Die kirchliche Trauung fand in der St.-Laurentius-Kirche Abbehausen statt.

An diesem Freitag feiern Hannelore und Wilhelm Meyer also das Fest der goldenen Hochzeit. Sie wohnen an der Sarver Straße 31. Zur Familie gehören die Kinder Rainer und Kerstin, die Schwiegertochter Maike und der Schwiegersohn Norbert sowie sechs Enkelsöhne.

Bei Janßen gelernt

Hannelore Meyer, geborene Bohlken, erblickte am 28. November 1939 in Ellwürden das Licht der Welt. Dort wuchs sie mit einem Bruder auf. Nach dem Schulabschluss erlernte Hannelore Meyer in der Buchhandlung Janßen in Nordenham den Beruf der Verkäuferin und blieb nach dem Ende ihrer Ausbildung weitere eineinhalb Jahre in der Buchhandlung tätig.

Von 1958 bis 1961 arbeitete sie bei Felten & Guilleaume. Später war Hannelore Meyer rund 23 Jahre in dem Nordenhamer Herrenbekleidungsgeschäft Kokenge als Änderungsschneiderin tätig. Die Jubilarin gehört dem Landfrauenverein Abbehausen an. Handarbeiten und Nähen gehören zu ihren Hobbys. Gern ist sie rund um Haus und Garten tätig. Gemeinsam ist das Ehepaar Meyer Mitglied im Klootschießer- und Boßelverein Abbehausen und im Bürgerverein Ellwürden.

Wilhelm Meyer wurde am 10. April 1932 in Bagband in Ostfriesland geboren. Er wuchs mit vier Geschwistern auf. Nach dem Schulabschluss erlernte Wilhelm Meyer die Berufe des Dachdeckers und des Hausschlachters. 1954 wechselte er zu einer Firma in Leer und begann seine Tätigkeit als Monteur beim Freileitungsbau.

Dem Strom folgen

In den folgenden Jahren wurde die Stromversorgung von Wilhelm Meyer und seinen Arbeitskollegen in vielen verschiedenen Orten aufgebaut, unter anderem auch in der Wesermarsch, beginnend in Strückhausen bis hin nach Abbehausen. 1958 wechselte Wilhelm Meyer zur Energietechnik-Firma Felten & Guilleaume und war dort bis zu seinem Rentenbeginn tätig.

Seine Hobbys sind das Schwimmen, das Radfahren sowie das Boßeln. Der Jubilar stellt die Boßelkugeln, die gedreht werden, in verschiedenen Größen her.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.