Einswarden Alte Dosen, rostige Schrauben, leere Tetra-Pak-Kartons, kaputte Fahrradschläuche – diesen Müll einfach so ab in die Tonne? Aus den Augen, aus dem Sinn? „Kommt gar nicht in Frage!“, sagten sich etwa 20 Mädchen und Jungen, die sich regelmäßig im „Offenen Bereich“ des Kinder- und Jugendhauses Einswarden treffen, um hier ihre Freizeit gemeinsam zu erleben.

Florien Langerenken, die in der Einrichtung seit August ihr Soziales Jahr ableistet, und Svenja Faehse vom Nordenhamer Kinderschutzbund hatten sich für sie mit finanzieller Unterstützung durch das Entsorgungs- und Recyclingunternehmen Nehlsen das Projekt „Recycling einmal anders“ ausgedacht. Die Ziele: Erste Erfahrungen bei der Mülltrennung sammeln, auf spielerische Art entdecken, wo der Müll landet, ob er noch zu verwerten ist und wie er vermieden werden kann.

An vier Donnerstagnachmittagen bastelten sie mit den Kindern, und der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt: Aus den Dosen beispielsweise wurden lustige kleine Roboter, aus den Tetra-Paks witzige Brieftaschen, aus abgelegten Zeitschriften bunte Geschenktüten und aus den Schläuchen Thera- und Deuserbänder fürs Fitnesstraining.

Die Zahl der Kinder hätten von Termin zu Termin zwar geschwankt, erzählte Florien Langerenken, doch das Basteln habe allen „riesigen Spaß“ gemacht, und immer wieder seien auch andere dazugekommen.

Am vergangenen Freitag nun hatten sie Eltern, Freunde und Bekannte zu Kaffee und Kuchen eingeladen, um bei dieser Gelegenheit ihre „Kreationen aus Recyclingmaterial“ öffentlich zu präsentieren. Die Arbeiten ernteten bei den Besuchern große Anerkennung.

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