Norddeich Abfallkörbe gibt es rund ums Haus des Gastes in Norddeich und entlang der am Binnendeich liegenden Badestraße eigentlich genug – dennoch werden ausgediente Corona-Schutzmasken in erschreckend hoher Zahl achtlos in der Natur entsorgt. Allein in den vergangenen zwei Wochen haben Dagmar Flügge von der Genossenschaft „Meer Gesundheit“ und ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter rund 200 alte Masken in dem kleinen Bereich gefunden, trotz aufwändiger Reinigungseinsätze unter anderem der Kurverwaltung Norddeich. Von März bis zum Wochenende waren es 2102 Stück, die bei mehreren Einsätzen eingesammelt wurden. Für Dagmar Flügge nicht nur ein großes Ärgernis, sondern auch eine Gefahr für die Tierwelt. „Die Tiere verfangen sich in den Masken und können sich allein nicht mehr befreien“, sagte sie am Samstag nach einer weiteren Reinigungsaktion, die gleichzeitig den Auftakt zur diesjährigen Norder Klimawoche, die bis zum 25. September läuft, bildete.

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Dutzende Zigarettenkippen und gebrauchte Schutzmasken fanden die fleißigen Sammler am Strand in Norddeich.

Bereits im Juli waren – ebenfalls im Rahmen der Aktion „Nordsee Clean Up Marathon“ der Genossenschaft „Meer Gesundheit“ und des Vereins „Perpetuum Mobility“ - rund 40 Aktivistinnen und Aktivisten am Norddeicher Deich und Strand im Einsatz. Am Samstag waren es zwar weniger, das Sammelergebnis war allerdings ähnlich deprimierend. „Es ist schon traurig, wie achtlos mit unserer Umwelt umgegangen wird“, zeigen Flügge, Elisa Bodenstab, Projektleiterin beim Verein „Perpetuum Mobility“, und Vereinskollegin Hannelore Wirschum auf die ausgebreiteten alten Schutzmasken, sondern auch auf mehrere randvoll gefüllte Behälter mit Zigarettenkippen. Unter dem Motto „De Umwelt to Leev“ appellierten die drei Frauen auch am Samstag, die Umwelt nicht weiter mit achtlos weggeworfenen Dingen zu belasten. Die schöne Natur in Norddeich wollen schließlich nicht nur Touristen, sondern auch Einheimische genießen.

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