Berlin Es gibt Bücher, bei denen man sich ärgert, weil man nach viel Lesevergnügen bereits auf den letzten Seiten gelandet ist. Der Band „Überlebenskünstler“ von Hans Magnus Enzensberger gehört zu solchen Büchern (Suhrkamp, 367 Seiten, 24 Euro). In „99 Vignetten“ – kurzen, kaum zweiseitigen Porträts mit Bildchen – stellt uns der 88-Jährige ausgewählte Autoren des 20. Jahrhunderts vor, die mit List, Tücke oder Glück überlebt haben. Schön subjektiv, angereichert mit persönlichem Erleben werden da etwa Lebensläufe von Knut Hamsun, Elias Canetti oder Heiner Müller geschildert. Alles wunderbar. Aber warum nicht gleich 200 Porträts? Man könnte ja immer weiterlesen.

Dr. Reinhard Tschapke Redaktionsleitung / Kulturredaktion
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