MOORWINKELSDAMM /BAD ZWISCHENAHN Das Motorradrennen „Master of Speedway“ findet an diesem Sonnabend in Bockhorn-Moorwinkelsdamm statt, am Sonntag wird in Bad Zwischenahn das Internationale Sandbahnrennen ausgetragen. Zwei bedeutende Motorsportveranstaltungen an zwei Tagen in einem Radius von kaum 20 Kilometern – kann das gehen?

„Wir versuchen etwas anderes, um noch mehr Zuschauer an unsere Bahnen zu locken“, sagen die Vereinsvorsitzenden Holger Ammermann vom Motorsport-Club (MSC) Moorwinkelsdamm und Stefan Budden (MSC Bad Zwischenahn). „Wir hoffen, dass viele von weit angereiste Zuschauer vom Speedway zum Sandbahnrennen weiter ziehen“, merkt Alfred Sieverding, zweiter Vorsitzender beim MSCM, an. Zudem könne man sich doppelte Werbung sparen und bei zweimal startenden Fahrern die Fahrtkosten reduzieren.

Die Flutlichtveranstaltung in Moorwinkelsdamm (Beginn 20 Uhr, Training ab 16 Uhr) gilt als Klassiker unter den Speedwayfans. Der Endlauf wird wie üblich im spannenden Sechser-Lauf über sechs Runden ausgetragen.

Dabei will der Schwede Jonas Davidsson seinen Titel verteidigen, aber auch die deutschen Talente Tobias Kroner (Dohren), Martin Smolinski (Olching), Kevin Wölbert (Neuenknick) und Sönke Petersen (Oldenburg) sind motiviert. Weitere Favoriten sind Matthias Kröger (Brokstedt), Joe Screen (Großbritannien), Adam Skornicki (Polen), Fredrik Lindgren (Schweden) und Jannick de Jong (Niederlande). Der Jeddeloher Ramon Stanek will sich über den Hoffnungslauf für die A-Klasse qualifizieren.

Im Zwischenahner Stadion an der Eyhauser Allee beginnt der Wettbewerb am Sonntag um 13.30 Uhr (Training ab 10 Uhr). Der Brite Andrew Appleton, der beim Saisonauftakt in Dingolfing Weltmeister Gerd Riss bezwang, will seinen Vorjahressieg wiederholen. Stephan Katt (Neuwittenbek), Matthias Kröger (Brokstedt) und „Altmeister“ Bernd Diener (Gengenbach) hoffen auf Podestplätze. Petersen und Stanek rechnen sich Außenseiterchancen aus.

Die Gespanne führen die Europameister, das Geschwisterduo William und Nathalie Matthijssen, an. Ebenfalls aus den Niederlanden gehen Sven Holstein/Desiree Daubert als „gemischtes Doppel“ an den Start, genau wie Karl Keil (Brombachtal) mit der Zwischenahnerin Berit Tralau.

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