Rastede Der frischgebackene deutsche Langbahnmeister Martin Smolinski hat das 52. internationale Grasbahnrennen in Rastede gewonnen. Rund 4500 Zuschauer sahen Rennen bei schwierigen Bahnverhältnissen.

Am späten Sonntagnachmittag hatte die 1000 Meter lange Grasbahn im Rasteder Schlosspark ziemlich gelitten. Tiefe Rillen und Kanten zeichneten sich ab. Kein Wunder, nach der zweitägigen Motorradrennveranstaltung war von Gras nicht mehr viel zu sehen.

„Ich bin super zufrieden, wir hatten viele Zuschauer, nur wenige Stürze, und wir haben tolle Rennläufe gesehen“, zeigte sich der Erste Vorsitzende des veranstaltenden Rasteder AC, Kay Kudinow, dennoch froh gestimmt: „Am Sonnabend war die Bahn noch gut, aber am Sonntag war sie schlechter. So mussten wir viele Bahndienste durchführen, die alles etwas verzögert haben. Aber es diente der Sicherheit der Fahrer.“

Nachdem am Sonnabend 24 Läufe zur europäischen Veteranen-Langbahnserie absolviert worden waren, stand am Sonntag die internationale Solo-Lizenzklasse im Mittelpunkt. Dort zeigte Martin Smolinski (31) eine überragende Vorstellung.

Der Bayer hatte sich den Titel erst am Freitagabend in Hertingen im Markgräflerland geholt, war am Sonnabend an gleicher Stelle ein Flutlichtrennen gefahren und in der Nacht zu Sonntag nach Rastede gereist. Trotz einer Disqualifikation wegen Verlassens der Strecke im ersten Vorlauf fuhr der Olchinger letztlich 24 Punkte ein. „Das war nicht einfach hier, denn die Rasteder Bahn ist die heftigste und mit den meisten Huckeln die ich kenne.“

Zweiter wurde der Niederländer Dirk Fabriek mit ebenfalls 24 Punkten vor dem Deutschen Vizemeister Stephan Katt (20), dem Lüdinghäuser Christian Hülshorst (20) und Altmeister Bernd Diener. Der 57-jährige Gengenbacher fiel in zwei Vorläufen wegen eines Ketten- und eines Zahnriemenrisses aus, kam dennoch auf 19 Zähler.

Bei den Gespannen siegten die Niederländer Wilfred Detz/Henk Auwema vor Christophe Grenier/Michael Zapf (F/D) und Karl Keil/David Kersten (D). Da sich in dem Franzosen Vincent Bertoneche und Corina Günthör ein Beifahrer und eine Beifahrerin ohne Sturz aufgrund der Bodenwellen verletzten, verzichteten die Gespannfahrer auf das Finale.


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