MOORWINKELSDAMM /BAD ZWISCHENAHN Die Freunde des Bahnsports sind an diesem Wochenende voll auf ihre Kosten gekommen. Jeweils mehr als 2000 Besucher wurden beim Speedwayrennen in Moorwinkelsdamm und beim Sandbahnrennen in Bad Zwischenahn gezählt. Während Tobias Kroner in Moorwinkelsdamm gewann, setzte sich Matthias Kröger in Bad Zwischenahn durch.

Beim traditionellen Flutlichtrennen des MSC Moorwinkelsdamm am Sonnabend sicherte sich Kroner den Titel „Master of Speedway 2009“. Der 24-Jährige Speedwayprofi aus dem emsländischen Dohren gewann auf der 365 Meter langen Granulatbahn alle fünf Läufe. Zweiter wurde der Pole Rafal Okoniewski vor seinem Landsmann Grzegorz Zengota und Kevin Wölbert aus Heidhof.

Start entscheidet

Im Finale war der Start entscheidend. „Ich wusste, wenn ich da vorne bin, bin ich weg“, strahlte Kroner nach dem spannenden Endlauf über sechs Runden: „Das war eine harte erste Kurve. Danach habe ich mich nicht mehr gefährdet gefühlt.“ Okoniewski zeigte sich am Ende wenig sportlich und kritisierte Kroner: „Der hat gleich nach dem Start seine Bahn verlassen und mich ein wenig abgedrängt“, sagte der Pole.

Sönke Petersen aus Oldenburg hatte Pech. Beim Start zum zweiten Vorlauf bekam der neben ihm fahrende Max Dilger zu viel Grip und zertrümmerte Petersen Speichen im Hinterrad. „Man nimmt sich immer so viel vor und dann so etwas“, klagte Petersen danach.

Bei den B-Lizenz-Solisten machte der Bad Zwischenahner Arne Ledwig eine sehr gute Figur und fuhr am Ende auf Platz zwei.

Matthias Kröger hieß der Sieger beim Rennen um den Sandbahn-Supercup in Bad Zwischenahn. Der amtierende Team-Weltmeister aus Bokel gewann alle drei Vorläufe und musste nur im Finale dem Briten Andrew Appleton den Vortritt lassen. „Ich hatte beim Start einen Aufsteiger und konnte ihn dann nicht mehr einholen“, zeigte sich Kröger etwas zerknirscht.

Der Drittplatzierte, Bernd Diener aus Gengenbach, lobte den Veranstalter MSC Bad Zwischenahn: „Die machen eine Superveranstaltung, ich fahre hier immer gern. Ich hatte am Schluss aber Startprobleme.“

MSC-Vorsitzender Stefan Budden war ebenfalls hochzufrieden mit dem Ablauf: „Wir hatten viele Zuschauer, das Wetter war bestens, die Fahrer waren mit der Bahn zufrieden und die Leute haben spannende Rennen gesehen. Was will man mehr?“

Platz zwei für Tralau

Die Bad Zwischenahnerin Berit Tralau kam als Beifahrerin von Karl Keil (Brombachtal) in der internationalen Gespannklasse hinter dem starken holländischen Geschwisterpaar William und Nathalie Matthijssen auf Rang zwei ins Ziel. „Wir sind zufrieden, unser neues Motorrad läuft immer besser“, sagte Tralau.

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