Moorwinkelsdamm Das Motorradrennen „Master of Speedway“ in Moorwinkelsdamm (Kreis Friesland) ist am Samstagabend gegen 22.10 Uhr abgebrochen worden, da das Flutlicht ausgefallen war.

Die 25. Auflage des Wettbewerbs, organisiert vom MSC Moorwinkelsdamm, stand unter keinem guten Stern. Nach zwölf von 23 Läufen kam es in der B-Gruppe gegen 21.40 Uhr zu einem bösen Sturz. Danach fiel auch noch die Hälfte des Flutlichts aus, so dass das Rennen abgebrochen werden musste.

Was war geschehen? Der Augsburger Danny Maaßen hatte in seinem zweiten Lauf in der Startkurve urplötzlich starken Grip auf das Hinterrad bekommen. Danach stieg das Vorderrad in die Höhe, er kam zu Fall und rutschte quer über die Bahn in Richtung der neuen Schutzvorrichtung „Airfence“. Der nachfolgende Niederländer Henry van der Steen konnte aber nicht mehr ausweichen und prallte auf Maaßens Motorrad, der anschließend von beiden Bikes getroffen wurde. Während sich van der Steen relativ schnell wieder berappelt hatte, musste Maaßen wegen des Verdachts auf Gehirnerschütterung ins Krankenhaus von Westerstede gebracht werden.

Dann erloschen plötzlich auf der Startgeraden die Flutlichtlampen. Und danach ging nichts mehr. „Ein Stromaggregat streikt und will nicht mehr angehen, das ist höhere Gewalt“, klagte Heinrich Wilhelms, der Vorsitzende des MSC Moorwinkelsdamm. Gegen 22.10 Uhr wurde die Rennveranstaltung abgebrochen.

Anschließend wurde der Pole Oskar Fajfer zum Masters-Sieger erklärt. In zwei Läufen hatte er fünf Punkte gesammelt, einen mehr als sein Landsmann Zbiegniew Suchecki und Lukas Fienhage aus Lohne, der Dritter wurde. Max Dilger aus Lahr wurde Vierter mit ebenfalls vier Zählern.

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