VECHTA Seinen ersten Grand-Prix-Sieg in dieser Saison feierte Motorrad-Pilot Stephan Katt im Vechtaer Reiterwaldstadion. Der Neuwittenbeker ließ im fünften von sechs Finalläufen der Langbahn-WM den amtierenden Weltmeister Joonas Kylmäkorpi aus Finnland ebenso hinter sich wie Richard Speiser aus Memmingen. Vor dem abschließenden GP in Morizes (Frankreich) führt aber weiterhin der Finne in der Gesamtwertung mit 108 Punkten vor Speiser (93) und Katt (81). „Bei 30 maximal noch zu holenden Punkten wird das für Richard sehr schwer und für mich fast unmöglich, Joonas noch einzuholen“, sagte Katt.

Dabei hatte es für den amtierenden deutschen Langbahnmeister sehr schlecht angefangen. Vor 8000 Zuschauern kam er in seinem Auftaktrennen nur schwer in Schwung, wurde Letzter und kassierte null Punkte. „Im ersten Moment war ich vom Kopf her völlig fertig, aber dann habe ich mir gesagt, jetzt fängst du einfach von vorne an. Und danach lief es auch.“

Für einen anderen deutschen Fahrer lief der Abend nicht so gut. Martin Smolinski aus Olching war nach den Vorläufen und dem Semifinale mit 17 Punkten drittbester Fahrer. Im Finale dann der Eklat: Katt war super gestartet und fuhr vorweg, Smolinski hinterher, dahinter folgte Kylmäkorpi. In der Fahrerlagerkurve startete Smolinski eine riskante Überholattacke über die Außenbahn. Dabei verlor er den Halt am Hinterrad und überschlug sich, der nachfolgende Finne stürzte ebenfalls.

Nach einem nochmaligen Bahndienst und einer Durchsage, dass die Bahn zu gefährlich gewesen sei und damit das Finale wiederholt würde, wurden alle Fahrer wieder zum Start zugelassen – bis auf Smolinski. Schiedsrichter Istvan Darago hatte den Olchinger als Sturzverursacher gesehen und ihn disqualifiziert. „Es war eigentlich ein perfekter Abend, es ist schade, dass er so zu Ende geht“, so Ludger Spils, Vorsitzender des veranstaltenden AC Vechta.

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