Speedway
Finne fährt in Cloppenburg auf Rang eins

Der deutsche Meister Martin Smolinski belegte den zweiten Platz. Er war voll des Lobes für die Organisatoren.

Bild: Rudi Hagen
Timo Lahti (links) setzte sich im Motodrom an der Boschstraße vor Martin Smolinski durch.Bild: Rudi Hagen
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Cloppenburg Der Finne Timo Lahti war der überragende Fahrer beim Speedwayrennen in Cloppenburg. Der ebenfalls stark auftrumpfende Martin Smolinski aus Olching wurde Zweiter. Rund 4000 Besucher sahen bei der „Night of the Fights“ spannende Läufe.

Der MSC Cloppenburg hatte für sein Flutlichtrennen im Motodrom an der Boschstraße im Stadtteil Emstekerfeld wieder ein sehr starkes Fahrerfeld aufgeboten. Allerdings konnte Clubfahrer Robert Lambert nicht starten. Der Brite hatte nach einem Rennen in Lettland Pech mit seinem Flieger und schaffte es nicht, Cloppenburg rechtzeitig zu erreichen.

Die Rennen im urigen Motodrom waren bei besten Wetterbedingungen durchweg spannend. Gleich zu Beginn setzte sich Lokalmatador René Deddens vor dem Heimpublikum mit einem Laufsieg in Szene. Im weiteren Verlauf schaffte es der Cloppenburger bis ins Semifinale, kam hier aber nur auf Platz drei und verpasste so den Endlauf.

„Meine Startposition von außen war schlecht“, klagte Deddens später, „mein Start war zwar ganz gut, aber ich konnte den Vorteil in der ersten Kurve nicht nutzen. Schade, ich war hier heute Abend so schnell wie nie zuvor.“

Der deutsche Speedwaymeister Smolinski wurde im Finale Zweiter hinter dem überragenden Finnen Lahti, der damit den „McDonald´s Super Cup“ mit in den hohen Norden nehmen konnte. Gleich nach dem Start fand sich der Deutsche in der ersten Kurve auf dem letzten Platz wieder, konnte sich aber anschließend noch bis auf Platz zwei vorkämpfen. Der Olchinger lobte den Veranstalter in den höchsten Tönen: „Was der Club hier wieder auf die Beine gestellt hat, ist schon sensationell.“

Dritter wurde der Däne Niels Iversen vor dem Letten Andzejs Lebedev. René Deddens wurde Fünfter, Max Dilger aus Lahr Siebter. Kai Huckenbeck aus Dohren schied schon vor dem Semifinale aus und wurde Zehnter, Reservist Tobias Busch (Stralsund), der für Robert Lambert fuhr, rangierte am Ende auf Platz 12.

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