Peheim Viele interessierte Besucher zog es am Sonntag in den Peheimer St. Anna Kindergarten, als Pfarrer Uwe Börner die Einsegnung der neuen Kinderkrippe und der renovierten weiteren Räume vornahm. „Jetzt ist wieder Leben im Kindergarten. Auch wenn am Anfang über den richtigen Weg gestritten wurde, so haben doch alle an einem Strang gezogen“, betonte der Geistliche bei der feierlichen Eröffnung.

„Wir haben den Kindergarten zukunftsfähig gemacht“, sagte Börner, der vor allem den Peheimer Handwerkern ein großes Lob dafür aussprach, die Renovierung und die Einrichtung der Krippe in so kurzer Zeit ermöglicht zu haben.

„Kirche und Kommune halten zusammen“, betonte auch Molbergens Bürgermeister Ludger Möller. 80 000 Euro€ habe die Gemeinde in die Krippe, die in den vorhandenen Räumlichkeiten eingerichtet werden konnte, investiert. „Jeder Euro hat sich gelohnt“, betonte der Bürgermeister. Einen großen Teil der Summe trägt allerdings das Land, das den Krippenbau finanziert.

Im St. Anna-Kindergarten musste ein Raum zur Krippe umgebaut werden. Eine Toilette musste auf die Bedürfnisse der unter Dreijährigen zugeschnitten und ein eigener Krippen-Spielplatz geschaffen werden. Dazu kamen spezielle Spielgeräte und Möbel.

Zu Beginn der Planungen hatte die Gemeinde wegen der geringen Kinderzahlen in Peheim einen Krippenbedarf nicht gesehen. Aber das neue Baugebiet sei gut angenommen worden. Hier seien bereits 14 Bauplätze vergeben, so dass mit einer größeren Geburtenzahl zu rechnen sei. In der neuen Krippe seien bereits 13 der 15 möglichen Krippenplätze belegt. Nun besteht der Kindergarten neben der Krippe aus einer Regelgruppe mit bis zu 25 Kindern und einer Kleingruppe für maximal zehn Kinder.

„Ich segne keinen Pfusch am Bau“, sagte Pfarrer Börner, der viel Lob hatte für die Arbeit der Handwerker, für das Kindergartenteam und für die Eltern, die den Kindergarten geputzt und wieder eingerichtet hatten. „Wir sind mit dem Geld der Gemeinde fast hingekommen“, sagte Kirchenprovisor Josef Wobbeler. Lediglich Beträge für die Renovierungsarbeiten kämen auf die Kirchengemeinde St. Johannes Baptist zu.

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