Molbergen Am Molberger Dorfpark Ecke Beethovenstraße/Wagnerstraße wird demnächst ein ambulantes Wohnheim für psychisch Kranke entstehen. Nach intensiven Prüfungen in verschiedenen Gremien des St.-Elisabeth-Stifts Lastrup wurde nun die Umsetzung des Projekts beschlossen.

Geschätzte Kosten

Gefördert wird das Projekt von der Aktion Mensch mit einer Summe von 280 000 Euro, wie Stiftungsvorstand Guido Suing mitteilte. Die Gesamtbaukosten sollen 670 000 Euro – ohne Grundstückskauf – betragen. Auch hätte mit Bürgermeister Ludger Möller sowie dessen Stellvertreter Andreas Unnerstall verlässliche Absprachen getroffen werden können. Die Bauarbeiten sollen am 1. April 2019 beginnen. Der Einzug der neuen Mieter ist für den Dezember 2019 geplant. Begleitet wird das Projekt von der Ortmann und Möller Bauplanung GmbH. Auf dem rund 1400 qm großen Gelände sollen drei Wohngebäude mit einer Wohnfläche von rund 300 qm Meter entstehen. Ein gemeinsamer Innenhof soll für die Bewohner zur Begegnungsstätte werden.

Dr. Gerhard Tepe, Vorstand des Landes-Caritasverbands für Oldenburg, überreichte für die Aktion Mensch symbolisch die Förderzusage. Molbergens Bürgermeister Ludger Möller freute sich über die Investition vor Ort: „Ich begrüße es, dass ein solches Angebot hier am Standort Molbergen entsteht. Sicherlich haben wir schon einige Einrichtungen aus dem sozialen Sektor wie das Seniorenstift St. Franziskus, das Demenzzentrum und die Caritas-Sozialstation vor Ort. Das hier geplante Angebot ergänzt unser soziales Profil in vortrefflicher Weise.“ Die eingeschossige Bauweise füge sich nahtlos in den Dorfpark und die Wohnbebauung an der Beethovenstraße und Wagnerstraße ein. So ein Gebäude habe er sich für das Grundstück der Gemeinde vorgestellt, so Möller weiter.

Wohnraum gesucht

Martina Hanrath, Verantwortliche für die ambulante Wohnbetreuung von Menschen mit psychischen Erkrankungen im St. Elisabeth-Stift, ergänzte: „Wir haben viele Anfragen von Menschen mit psychischen Erkrankungen, die eine ambulante Wohnbetreuung in Anspruch nehmen möchten oder die nach einem stationären Aufenthalt mit einer ambulanten Wohnbetreuung zurück in das ,eigenständige Leben‘ kehren möchten.“ Hier scheitere es an günstigem Wohnraum, der im Landkreis Cloppenburg schwer zu finden sei. Alle potenziellen Mieter hätten einen geregelten Tagesablauf und gingen etwa einer Arbeit in der Cloppenburger Werkstatt CALO nach. In Lastrup in der Bürgermeister-Böckmann-Straße habe sich ein ähnliches Wohnprojekt etabliert und sei somit ein Beispiel für gelungene Integration.

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Auch der Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde Molbergen, Uwe Börner, begrüßte ein solches Projekt in Molbergen. Aus seiner Arbeit wisse er, dass es in der Gemeinde Menschen gebe, die auf solche Wohnmöglichkeiten angewiesen seien.


  www.elisabeth-stift-lastrup.de/index.php/unsere-bereiche/ambulante-wohnbetreuung 

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