Betrifft: Berichte und Kommentare zu den Ausschreitungen und dem Tötungsverbrechen in Chemnitz

Wenn man liest, was Ihre Mitarbeiter dieser Tage, im Zeichen der Ereignisse von Chemnitz, publizieren, kann man sich nur verwundert die Augen reiben. Ein Herholz befindet, dass man es sich zu einfach macht. Wer es sich zu einfach macht, ist aber gerade der Autor. Seehofer und Maas in einem Satz zu nennen und dann so zu tun, als wären Worte und Handeln unseres Bundesinnenministers deckungsgleich, das ist brutalste Vereinfachung. Gerade Herr Seehofer und gerade die CSU hat sich in den letzten Monaten besonders darin hervorgetan, die Gesellschaft zu spalten. Sie haben die Rhetorik der AfD übernommen und teils noch übertroffen. (...)

Auch der Entschuldigungsversuch der Bürger ist zu einfach! Ja, es gibt Versäumnisse: Aber es gibt auch genügend demokratische Wege, die jeder gehen kann, um sich für Änderungen stark zu machen. (...) Was uns zu Herrn Will und seine Kolumne bringt. Diese kann man aber wohl eher als Bewerbungsschreiben zum Pressesprecher der AfD werten. (...) Ja, sogar Punks können Anstand haben und offensichtlich haben sie davon mehr als der Autor. Campino und die Jungs von „Feine Sahne“ habe offensichtlich erkannt wohin das führt, wenn man Menschen unwidersprochen mit Hitlergruß marschieren lässt. Vielleicht sollte Hr. Will hier einmal seine Eltern oder seinen Geschichtslehrer konsultieren, falls ihm das entfallen ist. Das Gegenteil von Rechtsextrem ist eben nicht linksextrem sondern demokratisch. Dies sollte man auch als Konservativer begriffen haben!

Ingo Krüger
Burhave

Zu sehen (in dem betreffenden Video) ist eine Gruppe von Männern, die sich auf zwei andere zubewegt. Die Gruppe hält die beiden anderen offenbar für Ausländer; zu hören sind Parolen wie „Haut ab“, „Kanaken“ und „nicht willkommen“. Das Video schwenkt auf einen der beiden. Ein Mann aus der Gruppe rennt in drohender Haltung mehrere Meter auf ihn zu; der Verfolgte läuft davon. Auch der zweite Mann kommt wieder ins Bild, auch er läuft nun weg; andere aus der Gruppe rennen ihm ein paar Meter hinterher.

Soweit der Bericht zum Video. Nun frage ich mich, warum stehen Ausländer (gemeint sind wohl Migranten) seelenruhig am Straßenrand und warten auf den vermeintlichen „Mob“ aus Nazis, Hooligans und anderen „Populisten“. Wo sie doch eigentlich um Leib und Leben fürchten müssten. Und warum läuft der eine weg und der andere nicht? Er macht sich erst davon, als er „ins Bild gerückt“ ist. Und wird dann einige Meter verfolgt.

Was für eine Hetzjagd!!!

Nein, darunter verstehe ich was anderes. Warum wird der ganze Ablauf von all den Medien nicht hinterfragt? Früher war Recherche das A und O der Berichterstattung. Man sollte sich wieder darauf besinnen.

Gerd Heinen
Rastede

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