Flixbus landet im Graben – sieben Verletzte
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Oldenburg Die Erhöhung der Pflegebeiträge war unumgänglich. In diesem Punkt kann man Bundesgesundheitsminister Spahn zustimmen. Auch mit der Forderung nach einer gesellschaftlichen Debatte darüber, was uns die Pflege wert ist, liegt er richtig. Aber dann hört es auch schon auf.

Spahn bekannte sich dazu, die Sozialabgaben nicht weiter steigen lassen und notfalls mit Sparpaketen auch in der Pflege gegensteuern zu wollen. Wie bitte? Sparen in einem Bereich, der ohnehin schon darunter leidet, dass gut ausgebildete Pflegekräfte an allen Ecken und Enden fehlen?

Der Bundesgesundheitsminister hätte stattdessen Aussagen darüber treffen können, ob es nicht sinnvoller wäre, die Pflege mittelfristig ganz der Profitlogik der Gesundheitsindustrie zu entziehen. Das könnte immerhin dazu führen, dass Pflege nicht vornehmlich unter Kostengesichtspunkten betrachtet wird.

Spahn geht in die richtige Richtung, den Pflegenotstand zu stoppen. Aber letztlich ist es nur ein Schrittchen, dem weitere Maßnahmen folgen müssen. So muss vor allem auch die Attraktivität der Pflegeberufe verbessert werden.

Thomas Haselier / Archiv
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