Oldenburg Keiner von uns freut sich, wenn er ein Knöllchen bekommt, wenn er geblitzt wird und zahlen oder sogar den Führerschein abgeben muss. Rechnungen, Mahnungen, Hinweise mit dem erhobenen Zeigefinger in unverständlichem Beamtendeutsch: Post von Behörden bedeutet meist nichts Gutes und löst häufig Unmut aus. Dennoch dürfen wir nicht vergessen, dass hinter den Verfassern der Schreiben Menschen wie du und ich stecken, die das machen, wofür sie bezahlt werden – ihre Arbeit. Wir leben nun mal in einem Rechtsstaat und müssen uns an gewisse Regeln halten. Tun wir das nicht, müssen wir die Konsequenzen tragen – so einfach ist das.

Übergriffe auf Mitarbeiter in Behörden oder Politiker sind genauso zu verurteilen wie Attacken auf Rettungskräfte oder gar ehrenamtliche Helfer. Wer meint, diejenigen, die helfen wollen, und diejenigen, die in den Kreis- und Rathäusern lediglich ihre Arbeit machen, entweder verbal oder körperlich angehen zu müssen, muss die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.

Hier sind die Staatsanwaltschaften gefordert, durch eine schnelle und konsequente Strafverfolgung zu signalisieren, dass ein solches Verhalten durch nichts zu rechtfertigen ist, in unserem Land nicht geduldet wird und spürbare Konsequenzen für pöbelnde Gaffer, randalierende Schläger und sonstige Hitzköpfe hat.

Lars Laue
Korrespondent
Redaktion Hannover

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