Oldenburg Den Einkauf in der Einweg-Plastiktüte nach Hause bringen ist bald nicht mehr möglich: Das Bundesumweltministerium will leichte Plastiktüten verbieten. Das Verbot ist jedoch der falsche Weg.

Schon lange hat die Plastiktüte einen schlechten Ruf. Und innerhalb weniger Jahre ist der Verbrauch von Einweg-Plastiktüten tatsächlich bereits stark gesunken. Das zeigt, dass Kunden sich auch beim Einkauf Gedanken um die Umwelt machen.

Stattdessen greifen viele zur vermeintlich umweltfreundlichen Alternative, der Papiertüte. Doch deren Ökobilanz ist kaum besser. Zwar zersetzen sich Papiertüten schneller als Plastiktüten, doch bei der Herstellung werden mehr Ressourcen und Energie benötigt. Erst wenn die Papiertüte mehrfach verwendet wird, ist die Umweltbilanz besser – das gilt allerdings auch für die Plastiktüte.

Wer Einkäufe umweltfreundlich transportieren möchte, vermeidet am besten jede Art von Einwegtüten. Statt Verbote zu beschließen, sollten Politik und Handel viel mehr dafür werben, eigene Taschen und Beutel mitzubringen. So würde der Umwelt wirklich geholfen werden.

Manuela Wolbers Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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