Oldenburg Die Schlacht in den USA treibt dem Höhepunkt entgegen. Vordergründig geht es um den Bau der Mauer zu Mexiko, tatsächlich geht es jedoch um noch viel mehr: die Macht in den USA. Schafft es Donald Trump, sein zentrales Wahlversprechen umzusetzen, oder gelingt es den Demokraten, dem US-Präsidenten in dieser Frage eine schwere Niederlage einzubrocken?

Der Ausgang dieses erbitterten Kampfes, unter dem mittlerweile Zigtausende Amerikaner zu leiden haben, wird großen Einfluss auf die künftigen Machtverhältnisse in Washington haben. Kommt die Mauer nicht, wird Trumps Ruf als Macher einen schweren Kratzer erleiden. Viele seiner Anhänger wären wohl tief enttäuscht von dem Mann, der bisher vieles kriegte, was er wollte. Das weiß Trump, und kämpft deshalb mit allen Mitteln für sein Projekt.

Für die Demokraten wäre das Verhindern der Mauer dagegen ein großer Erfolg. Kaum haben sie die Mehrheit im Repräsentantenhaus, schon würden sie dem Präsidenten die Grenzen aufzeigen. Das wäre nicht nur ein Zeichen an die US-Bürger, denen man zeigen würde: Seht her, wir mischen noch mit! Auch den eigenen Parteimitgliedern würde damit neuer Mut eingehaucht. Der Kampf ums Weiße Haus steht demnächst schließlich wieder auf der Agenda.

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Hermann Gröblinghoff Newsdeskmanager / Politikredaktion
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