Tödlicher Unfall auf A 1 bei Groß Ippener
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Tödlicher Unfall auf A 1 bei Groß Ippener

Oldenburg Mit einer Großrazzia und rund 6000 Fahndern versucht der deutsche Zoll zwei Tage lang, Mindestlohn-Betrügern auf die Spur zu bekommen. Man darf gespannt sein, was dabei herauskommt. Schwarze Schafe vor allem in Branchen wie Bau-, Fleisch-, Reinigungs- und Gastgewerbe stehen im Verdacht, nicht immer wenigstens den gesetzlichen Mindestlohn von 8,84 Euro pro Stunde zu zahlen. Nach diesem Mittwoch soll Bilanz gezogen werden. Vermutet wird, dass jeder zehnte Arbeitnehmer nicht korrekt bezahlt wird, Frauen seien dabei doppelt so häufig betroffen wie Männer.

Es bleibt jedoch so oder so zweifelhaft, ob die Aktion nachhaltig Wirkung zeigt. Denn eine regelmäßige Kontrolle wird damit nicht erreicht, die Betrüger können fast sicher sein, dass nach der Razzia erstmal wieder Ruhe herrscht.

Denn ab da gilt wieder: Nur 2,4 Prozent der Unternehmen werden überhaupt kontrolliert, weil es viel zu wenig Kontrolleure gibt. Solange es aber nur zu vereinzelten Schwerpunktaktionen kommt, bleibt das Risiko der Entdeckung für die geschäftsmäßigen Betrüger überschaubar, der Betrug lohnt sich für sie weiterhin.

Thomas Haselier / Archiv
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