Oldenburg Es ist unglaublich, welchen Bock das Berliner Landgericht in seinem Urteil zu den Beleidigungen gegenüber Renate Künast geschossen hat. Schlampe, kranke Frau, Gehirn amputiert, Drecks Fotze (man kann davon ausgehen, dass die korrekte Schreibung Drecksfotze ebenfalls zulässig ist), Stück Scheiße, Drecksau – all diese Begriffe sind als „Beitrag in einer Sachauseinandersetzung“ aus Sicht der Richter im vorliegenden Fall zulässig. Und das in einer Zeit, in der Gesetze, wenngleich aus vielerlei Gründen umstrittene Gesetze, wie das Netzwerkdurchsetzungsgesetz verabschiedet werden und sich allerorten Ermittler und Staatsanwälte auf Hate-Speech, also Hasskommentare, im Internet spezialisieren.

Claus Arne Hock
Redakteur
Online-Redaktion
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