Oldenburg Der Handelskonzern Metro hat mit Redos tatsächlich einen potenziellen Käufer für seine angeschlagene Supermarktkette Real gefunden. Doch zumindest bei den Arbeitnehmervertretern hält sich die Begeisterung in Grenzen. Und das sollte sie auch. Denn erneut, wie etwa auch bei Karstadt, geht ein Handelsunternehmen an einen Immobilieninvestor. Und der dürfte – wie der Name schon sagt – vor allem ein Interesse an den durchaus lukrativen Real-Immobilien haben, eher weniger an der Entwicklung kluger Einzelhandelskonzepte. Die (und viel Geld) bräuchte es aber, um die seit Jahren rote Zahlen schreibende Kette im umkämpften Wettbewerb wieder konkurrenzfähig zu machen. Ansonsten hat Real als Ganzes keine Chance am Markt.

Stattdessen läuft nun alles auf eine Zerschlagung hinaus. Ein großer Teil der Real-Filialen dürfte mittelfristig an Wettbewerber gehen, ein kleinerer Teil ganz geschlossen werden. Das „Handelsblatt“ hat die Situation sehr treffend auf den Punkt gebracht: „Statt einem Ende mit Schrecken droht Real jetzt ein Schrecken ohne Ende.“

Jörg Schürmeyer Redakteur / Wirtschaftsredaktion
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