Baurecht Für Elbvertiefung
Gute Nachricht für die Häfen

Nach 17 Jahren Planung kann Hamburg die Elbvertiefung in Angriff nehmen. Für die Hafenwirtschaft an Nord- und Ostsee ist dies eine gute Nachricht, findet NWZ-Redakteur Hans Begerow.

Bild: Axel Heimken/dpa
Containerschiffe werden am im Hamburger Hafen bei untergehender Sonne abgefertigt.Bild: Axel Heimken/dpa
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Oldenburg Die Stadt Hamburg hat Baurecht für die umstrittene Elbvertiefung. Endlich, muss man sagen, denn der unbeschränkte Zugang zum Hamburger Hafen für Containerschiffe der neuesten Generation ist nun in realistische Nähe gerückt. Sie können den Hafen zeitlich nur eingeschränkt und nicht mit voller Beladung erreichen.

Die Vertiefung der Elbe für Schiffe mit großem Tiefgang ist notwendig. Der Hamburger Hafen ist das Tor nach Skandinavien und zu den baltischen Ostseehäfen. Er steht in Konkurrenz zu Antwerpen und Rotterdam – und nicht zu Bremerhaven oder zum Tiefwasserhafen in Wilhelmshaven. Deshalb muss seine In­frastruktur die bestmögliche sein. Die Wertschöpfung durch die Hafenwirtschaft in Hamburg ist enorm.

Jeder Container, der dort geöffnet und dessen Produkte dort veredelt werden, bedeutet Beschäftigung und Steuerkraft. Umweltschützer sollten bedenken, dass jeder Seekilometer, den ein Container zurücklegt, besser ist als ein Transport auf der Straße. Hamburgs exponierte Ost-Lage ist der Vorteil des Hafens.

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