Kommentar Zum Masterplan Digitalisierung
Sportliche Pläne

Niedersachsen muss bei der flächendeckenden Digital-Versorgung noch sehr viel tun. Minister Althusmann wird sich am Masterplan Digitalisierung messen lassen müssen, meint NWZ-Landeskorrespondent Lars Laue.

Bild: Friso Gentsch/dpa
Der Schriftzug „Free WiFi“ ist auf einem Fußboden zu sehenBild: Friso Gentsch/dpa
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Hannover Nachdem Niedersachsen den digitalen Anschluss in den vergangenen Jahren verschlafen hat und in weiten, vor allem ländlichen Teilen des Landes weder bei der Mobilfunkversorgung noch beim schnellen Internet für Haushalte und Unternehmen glänzt, soll nun plötzlich alles ganz fix gehen.

Niedersachsen will bis 2021 ein lückenloses, leistungsfähiges Mobilfunknetz schaffen und bis 2025 alle Haushalte mit schnellem Internet versorgen. Bis 2021 soll eine flächendeckende Erschließung der niedersächsischen Häfen erfolgen, bis 2021 soll allen Gewerbebetrieben in Niedersachsen ein Gigabit-Anschluss zur Verfügung stehen, bis zum Schuljahr 2021/2022 sollen alle Schulen in Niedersachsen ans schnelle Internet angeschlossen sein.

Dem Masterplan Digitalisierung mangelt es nicht an konkreten Plänen und sportlichen Zeitvorgaben. Keine unverbindlichen Floskeln und Sonntagsreden, sondern klare Ziele beinhaltet das 126 Seiten starke Papier. Daran wird sich vor allem der Wirtschafts- und Digitalisierungsminister Bernd Althusmann messen lassen müssen. So dürfen wir etwa gespannt sein, ob wir 2021 in Niedersachsen endlich störungsfrei mobil telefonieren und surfen können oder ob das Land weiter auf der Leitung steht.

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