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Berlin Die Digitalisierung durchdringt zunehmend unsere Lebenswelten. Dies betrifft unseren Alltag genauso wie den unserer Kinder. Eine analoge Betonmauer um Schulhöfe zu bauen, ist vor diesem Hintergrund völlig irrsinnig.

Während sich die Eltern den ganzen Tag – sei es beruflich – mit ihren Handys beschäftigen, wollen wir sie unseren Kindern in der Schule wegnehmen?

Autorin dieses Textes ist Dorothee Bär (40, CSU). Sie ist Staatsministerin für Digitalisierung im Bundeskanzleramt. (Foto: DPA)

Anstatt an solchen realitätsfernen Verboten festzuhalten, sollten wir die Handynutzung lehren, anstatt sie zu verbieten. Wie können wir mobile Endgeräte sinnvoll in den Unterricht integrieren? Wie können wir der jungen Generation Medienkompetenz vermitteln, so dass sie einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Smartphone lernt? Das sind die wirklich dringenden Fragen, denen wir uns stellen müssen.

Es gibt bereits eine Vielzahl an sinnvollen Ansätzen zur Umsetzung digitaler Lernkonzepte. Der „Bring your own device“-Ansatz beispielsweise erlaubt die Einbindung der eigenen mobilen Endgeräte der Schülerinnen und Schüler in den Unterricht.

Diese Vorgehensweise ermöglicht Schulen eine unkomplizierte und kosteneffiziente Umsetzung digitaler Lehrkonzepte.

So genannte Tabletklassen, in denen viele schwere Schulbücher durch handliche Tablets ersetzt werden, erfreuen sich bereits einer großen Beliebtheit und sind ein tolles Beispiel dafür, dass die sinnvolle Einbindung mobiler Endgeräte in den Unterricht gelingen und einen Mehrwert für alle Beteiligten schaffen kann.

Natürlich ist der digitale Wandel für unsere Schulen eine Herausforderung. Er ist jedoch auch eine Chance, welche wir nicht nur nutzen sollten, sondern müssen. Während chinesische Schüler Lehrbücher zu künstlicher Intelligenz erhalten, diskutieren wir in Europa und Deutschland noch die Pros und Cons eines Handyverbots.

Es ist höchste Zeit, den digitalen Wandel auch an unseren Schulen voranzubringen und ihn sinnvoll zu gestalten.

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