Mit einem Galadinner im Park Hotel begannen vergangenen Montag die Feierlichkeiten zum 120. Geburtstags Werder Bremens. Der heimliche Star des runden Jubiläums aber war das Konzert „120 Jahre Lauter Werder" in der ehemaligen Schiffswerft „Alte Werft" in der Bremer Überseestadt am Donnerstagabend. Ein Fußballverein, der ein Konzert veranstaltet - das dürfte es in der langen Geschichte der Bundesliga noch nicht allzu häufig gegeben haben.

Das Besondere an dem Abend hat viele Menschen angezogen, mit 2500 Zuschauern war die „Alte Werft", in der zum ersten Mal überhaupt ein Konzert stattfand, komplett ausverkauft. Es sollen aber bis zu 3000 in der Halle gewesen sein. Bei der prominenten Besetzung kein Wunder: Jan Delay, Johannes Strate, Versengold, Heinz Rudolf Kunze, JokA, Grillmaster Flash und Die Original Deutschmacher und viele mehr standen auf der Bühne, moderiert wurde der Abend von Daniel Boschmann, Sat.1-Moderator und Mein-Werder-Kolumnist. Allesamt Bremer oder Werder als Fans eng verbunden.

Die Stimmung war wie bei einem dramatischen Werderspiel: voller Energie und Enthusiasmus. Das Publikum war gemischt, Jung und Alt sorgten für eine tolle Atmosphäre. Und fast alle waren in grün-weiß gekleidet. Ebenso, wie es sich für ein Werder-Konzert gehört. Der sensationelle Pokalsieg in Dortmund wurde immer mal wieder erwähnt in der Anmoderation für die nächste Band oder den nächsten Interpreten. Für gute grün-weiße Stimmung sorgte auch, dass ein paar verdiente Werderaner unter den Zuschauern waren: Sportchef Frank Baumann, der Technische Direktor Thomas Schaaf und Marco Bode, Vorsitzender des Aufsichtsrats.

Grün-weißer Stilmix überzeugt

Obwohl es nur einen Abend war, versprach Tjalf Hoyer im Vorfeld des Konzerts eine Atmosphäre „wie ein echtes Festival“. Und Hoyer hielt Wort: Die Vielzahl und Vielfältigkeit der Bands und Künstler sorgten dafür. Hoyer ist Werder-Botschafter, Sänger der Band „Afterburner“ und war eine der treibenden Kräfte des inzwischen veröffentlichten Samplers „Lauter Werder". Natürlich stand Hoyer auch selbst auf der Bühne. Die Bands spielten aber nicht nur die Werder-Songs, sondern präsentierten dem Publikum auch noch andere Lieder aus ihrem Repertoire, so war es im Vorfeld geplant. Denn, so Hoyer, „es soll sich auch das gewohnte musikalische Schaffen der Musiker widerspiegeln“.

Grundlage des Konzerts aber war der Sampler. „Die gesamte Werder-Familie, die den Sampler letztlich gemeinsam umgesetzt hat, soll einen einzigartigen Geburtstag feiern“, wünschte sich Hoyer. Auch jene Musiker, die Teil des Albums sind am Donnerstagabend jedoch nicht live auftraten, kamen in die „Alte Werft“. Alle live zu präsentieren, hätte den Rahmen gesprengt, auf der Werder-CD sind insgesamt Songs von 19 Künstlern enthalten. Das sehr umfangreiche Programm an einem Abend abzuspulen, war ohnehin eine „riesige logistische Herausforderung“, sagt Hoyer.

Ein kleiner Trost für nicht aufgetretenen Künstler war, dass Werders Stadion-DJ „Choco“ in den Umbaupausen deren die Lieder vom Werder-Sampler spielte. So waren am Ende doch alle, die auf dem Album zum 120. Jubiläum Werders vertreten sind, zu hören.

Dies ist ein Artikel der "Mein Werder"-Redaktion des WESER-KURIER

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