Papenburg /Leer Die SPD-Landtagsabgeordnete Johanne Modder aus Bunde unterstützt den Betriebsrat und die Belegschaft der Papenburger Meyer-Werft im Kampf um den Erhalt von Arbeitsplätzen. „In dieser kritischen Situation stehen wir natürlich an der Seite des Betriebsrates und der Belegschaft“, sagte Modder gestern. Die Landtagsabgeordnete, die gleichzeitig SPD-Bezirksvorsitzende ist, sieht die aktuellen Pläne der Meyer-Geschäftsführung, 600 Arbeitsplätze in Papenburg abzubauen, kritisch. Weitere 300 Arbeitsplätze sollen abgebaut werden, wenn die Belegschaft geplante Einsparungen ablehne.

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„Wir haben als SPD immer darauf gedrungen, dass Betriebsrat und Geschäftsführung auf Augenhöhe verhandeln – solche Androhungen sind aber keine Basis für Gespräche.“ Sie wiederholt die SPD-Forderung, dass die Zahl der Werkverträge auf das notwendige Maß reduziert werden müsse, um die Stammbelegschaft zu halten. „Es ist doch völlig klar, dass die Belegschaft kein Vertrauen mehr hat, wenn angesichts der derzeitigen Krise ein Unternehmensberater die Werft umstrukturieren soll und die Belegschaft darüber im Unklaren gelassen wird.“

Weil die anhaltende Corona-Pandemie die Meyer-Werft unverschuldet in eine schwere Krise gestürzt habe, sollte aus Sicht von Modder gemeinsam an intelligenten Lösungen gearbeitet werden um den Werftstandort zu sichern und möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten. „Die jetzige Situation ist für die Kolleginnen und Kollegen und deren Familien unerträglich“, so Modder abschließend.

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